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Bei einer Frau wird die Schilddrüse untersucht

Ayurveda für die Schilddrüse – 5 Tipps gegen den Symptomkomplex

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  3. Ayurveda für die Schilddrüse – 5 Tipps gegen den Symptomkomplex
Veröffentlichungsdatum:
17.01.2022
Aktualisiert:
11.11.2025
Lesezeit:
5 Minuten

Mit Ayurveda für die Schilddrüse Ihren Hormonhaushalt ausbalancieren

Gerät Ihr Stoffwechsel einmal durcheinander, kann es schnell zu einer Störung Ihrer Schilddrüse kommen. Hier kann Ihnen Ayurveda für die Schilddrüse Abhilfe verschaffen. Ihre Schilddrüse fungiert im übertragenen Sinne als Gaspedal für Ihre Stoffwechselprozesse. Liegt eine Funktionsstörung Ihrer Schilddrüse vor, dann schüttet sie entweder zu viel oder zu wenig Hormone aus. Beinahe jeder dritte Deutsche leidet einmal in seinem Leben an einer krankhaften Schilddrüsenveränderung. Von einer Vergrößerung der Hormondrüse (Struma) über eine Schilddrüsenüberfunktion bis hin zur klassischen Schilddrüsenunterfunktion ist alles möglich.

Herzrasen, innere Unruhe, Hitzewallungen, gerötete Haut sowie Gewichtsabnahme trotz Heißhungerattacken prägen als Symptomkomplex die Überfunktion Ihrer Schilddrüse. Auch Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelschwäche und Durchfall können auftreten und den Alltag erheblich erschweren.

Haben Sie eher mit Gewichtszunahme, depressiven Verstimmungen, Trägheit, erhöhtem Kälteempfinden und Leistungsschwäche zu kämpfen, dann ist eine Schilddrüsenunterfunktion wahrscheinlicher.

Wenn Sie sanfte Behandlungsmethoden statt Hormontabletten einsetzen möchten, um Ihre Schilddrüsenstörung zu behandeln, ist Ayurveda für die Schilddrüse eine gute Wahl. Wir erklären Ihnen, welche Ursachen Ihrer Schilddrüsenstörung aus ayurvedischer Sicht zugrunde liegen und geben Ihnen fünf Tipps, wie Sie Ayurveda bei Schilddrüsenproblemen anwenden können.

Ursachen·Behandlung·1. Tipp Kräuterpräparate·2. Tipp Meditation·3. Tipp Lebensrhythmus·4. Ayurveda Kuraufenthalte·5. Tipp Yoga und Sport

Schilddrüsenprobleme ayurvedischer Sicht: Welche Ursachen gibt es?

Als Gaspedal des Stoffwechsels hängt die Schilddrüse eng mit Ihrem Verdauungsfeuer (Agni) zusammen. Ein Ungleichgewicht Ihrer drei Doshas kann ebenfalls zu einer Funktionsstörung dieser wichtigen Hormondrüse führen. Haben Sie zu viel Pitta oder Vata im Organismus, tendieren Sie sehr wahrscheinlich zu einer Schilddrüsenüberfunktion, während ein Kapha-Überschuss oftmals in einer Schilddrüsenunterfunktion endet.

Ist sowohl Ihr Kapha erhöht als auch Ihr Agni geschwächt, neigen Sie sehr wahrscheinlich zu einer Vergrößerung der Schilddrüse (Struma).

Auch Ihre psychische Ebene hat einen großen Einfluss auf Ihr Hormongleichgewicht. Sorgen oder Probleme können sich ebenfalls in einer Schilddrüsenerkrankung niederschlagen. Im Ayurveda symbolisiert eine erkrankte Schilddrüse, dass Betroffene in ihrem Leben nicht für sich selbst einstehen konnten oder durften. Häufig erkranken eher stillere Menschen, die zu viel "Ja" sagen.

Des Weiteren sieht Ayurveda bei Schilddrüsenproblemen auch einen Zusammenhang zwischen Stress und der Erkrankung. Ein Teufelskreis entsteht: Betroffene reagieren auf Stressoren sehr sensibel, das heißt ihre Stressresistenz ist niedriger als bei gesunden Menschen.

So können Sie Ayurveda bei Schilddrüsenproblemen einsetzen

In Indien verabreichen Therapeuten beim Einsatz von Ayurveda für die Schilddrüse häufig auf die Konstitution der Betroffenen abgestimmte Kräuterpräparate, die das Stoffwechselchaos wieder in Einklang bringen. Zum Beispiel hat sich der Alleskönner Ashwagandha in Studien als besonders wirksam bei gestörten Schilddrüsenhormonen erwiesen. Ashok Kumar Sharma, Indraneel Basu und Siddarth Singh führten 2016 die Studie "Die Wirksamkeit und Sicherheit von Ashwagandha Wurzel-Extrakt in subklinischen Hypothyreose-Patienten" an 50 Patienten im Sudbhawana-Krankenhaus in Varanasi, Indien, durch. Nach der täglichen Einnahme von 600 mg Ashwagandha-Präparaten über 8 Wochen konnte das Hormongleichgewicht deutlich verbessert werden.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist vor allem durch die Eigenschaften kalt, schwer und träge geprägt, die sich in 80 % aller Symptome wiederfinden. Aus diesem Grund sollten Sie erhitzende, leichte und stimulierende Maßnahmen anwenden, um Ihr Kapha zu reduzieren und Ihr Verdauungsfeuer zu stärken. Ihre Schilddrüsenüberfunktion können Sie hingegen durch verlangsamende, kühlende und stabilisierende Anwendungen positiv beeinflussen.

Stellen Sie sich vor, in Ihnen lodert ein großes Feuer, das viel Brennholz benötigt. Mindestens drei große und zwei kleinere Mahlzeiten sind notwendig, um Ihr loderndes Verdauungsfeuer ausreichend zu versorgen. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion sollten Sie zudem auf ausreichenden und erholsamen Schlaf achten. Damit Sie nicht all Ihre Energie verbrennen, empfiehlt es sich, bei sportlichen Aktivitäten statt auf Ausdauersport auf Kraftprogramme und Yoga zurückzugreifen. Eine morgendliche und abendliche Praxis aus Meditation und Atemübungen hilft Ihnen dabei, Ihre innere Unruhe auszugleichen und Ihren Geist zu zentrieren.

Schilddrüsen Probleme behandeln mit Ayurveda – So geht’s

1. Kräuterpräparate – Ashwagandha und Kanchanara

Um Schilddrüsenprobleme mit Ayurveda zu behandeln, können Sie sowohl Ashwagandha als auch den Orchideenbaum Kanchanara nutzen. Lassen Sie sich dazu am besten von einem Ayurveda-Spezialisten hinsichtlich Ihrer Konstitution beraten, denn jeder Organismus reagiert anders auf die indischen Heilkräuter. Auch Myrrhenharz ist ein in der ayurvedischen Medizin häufig angewendetes Präparat.

Ihre Schilddrüse unterstützen Sie zudem durch die Aufnahme von Jod. Dadurch werden dämpfende Faktoren auf die Schilddrüsenfunktion aufgehoben. Außerdem kommt es zu einer Intensivierung wichtiger Enzyme, die für die Gesundheit Ihrer Schilddrüse ausschlaggebend sind.

2. Meditation und Atemübungen

Besonders, wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, sind Meditation und Atemübungen sehr förderlich. Integrieren Sie regelmäßige "Atempausen" zur Vertiefung und Verlangsamung Ihrer Atmung in Ihren Tagesablauf. Bei einer morgendlichen und abendlichen Meditationspraxis können Sie allen Stress abfallen lassen und zu innerer Ruhe finden.

Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion können ihre Hormondrüse mittels "Ujjayi Pranayama", der siegreichen Atmung, stimulieren. Dabei flüstern Sie einfach beim Ein- und Ausatmen mit geschlossenem Mund ein "Haaa", sodass sich Ihre Stimmritze verengt.

3. Regelmäßiger Lebensrhythmus

Sowohl bei Hypothyreose als auch bei Hyperthyreose ist ein regelmäßiger Tagesrhythmus wichtig, um die Störung des Hormonhaushalts langfristig zu lindern. Je nach Konstitution sollten Sie darauf achten, nicht zu viel oder zu wenig zu schlafen. Außerdem ist eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigen Mahlzeiten ausschlaggebend. Nehmen Sie dabei viel Gemüse, Früchte und Nüsse zu sich, damit Sie Ihren Körper mit ausreichend Zink und Selen versorgen, die für eine gesunde Schilddrüse besonders bedeutend sind.

4. Ayurveda Kuraufenthalte – Panchakarma Kur

Eine traditionelle Ayurveda-Kur kann Ihnen vor allem bei einer Schilddrüsenunterfunktion helfen, da Sie durch die tiefgreifende Reinigung überschüssige Körpergewebe reduzieren und Ihre Verdauung anregen. Die Reinigung der Panchakarma-Kur erfolgt durch verschiedene Ausleitungsverfahren, wie Magenspülung oder Darmreinigung.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist eine Panchakarma-Kur hingegen eher kontraindiziert. Hier sind eher aufbauende Ayurveda-Kuren mit stärkenden Kräuterpräparaten sinnvoll.

5. Ausreichend Bewegung – Yoga und Sport

Gerade für Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion ist ausreichende Bewegung unabdingbar, um das Verdauungsfeuer und den Stoffwechsel anzuregen. Tägliches Training mit einer Mischung aus Ausdauer, Kraft und Flexibilität ist für Betroffene mit Hypothyreose besonders empfehlenswert.

Patienten mit Hyperthyreose sollten sich hingegen auf eine Kombination aus Yoga und Krafttraining beschränken, um nicht zu viel Energie zu verbrennen.

Über die Autorin

Jessica Czerwonka

Jessica ist durch ihr Studium im Medienbereich mit Tourismusbezug ein echtes Kommunikationstalent und liebt es, mit Worten zu verzaubern. Ob in Blog-Artikeln zu den schönsten Reisedestinationen oder den neuesten Traumhotels.

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