Wallonische Region Urlaub

Belgien

Belgien ist in drei Regionen unterteilt, der französisch-sprachige Süden nennt sich Wallonie. Namur ist nicht nur die Hauptstadt der Region, samt Parlaments- und Regierungssitz, sondern beheimatet auch Kunstwerke der maasländischen Schule.


Zu den weiteren bekannten Städten zählen auch Lüttich und Tournai. Lüttich wird besonders wegen seiner Klöster, Kirchen und Museen besucht, die das kulturelle Herz höher schlagen lassen. Hier finden sich mitunter auch sakrale Schätze zu bestaunen. Nach Tournai wird man unter anderem auch wegen der Kathedrale Notre-Dame und dem belgischen Belfried, einem Glockenturm, gezogen. Beide Sehenswürdigkeiten prägen das Bild der mittelalterlichen und gut erhaltenen Altstadt und zählen zudem auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.


Auf den Wegen der Wallonie


Fernab der kulturellen Szenerie eröffnen sich dem Besucher der Wallonie weitere zu erobernde Welten. Der französisch-sprachige Süden ist neben dem Genuss und dem Savoir-Vivre vor allem für seine landschaftliche Schönheit bekannt. Hier findet sich die Mittelgebirgslandschaft der Ardennen, die an der Grenze nahtlos in die Eifel übergeht. Gemeinsam haben beide Gebirge das Hohe Venn, eine sich über 600 km² erstreckende Hochfläche, die von einer tiefen Moorlandschaft geprägt ist. Das grüne Herz der Region ist waldreich und bietet somit einen herrlichen Ausgangspunkt für ausgiebige Wanderungen inmitten der Wälder und Flusstäler. Hier und dort versteckt sich auch ein malerisch gelegenes Schloss, das historisch wertvoll noch heute erhalten und meist zu besichtigen ist.


Savoir-vivre


Die französische Region hat das französische Lebensgefühl ‚savoir-vivre‘ perfekt adaptiert. Denn auch hier steht der Genuss an oberster Stelle. Nicht nur in Ihrem Wellness-Urlaub wird Wert auf Wohlbefinden gelegt, sondern auch in der Küche. Gerichte wie Lapin à la Gueuze, also in regionalem Bier geschmortes Kaninchen, oder Moules-frites, Miesmuscheln, gehören zu typischen Gerichten.

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