Erfahrungsbericht: Abnehmen und wieder frisch aussehen durch Ayurveda


Indian Mutter paneer dish with spices on the wooden background

Vielleicht hast Du Dich auch schon einmal gefragt, ob Ayurveda etwas für Dich ist und wie ayurvedische Lehren im Alltag umsetzbar sind. Dieser Erfahrungsbericht einer Leserin, die Ayurveda in den Wechseljahren für sich entdeckte und sehr positive Veränderungen dadurch erfuhr, gibt Dir einen Einblick, wie es sein kann, nach den Lehren des Ayurveda zu leben!

„Als ich während meiner Wechseljahre bemerkte (was ich zuvor nie glaubte, wenn Freundinnen davon erzählten), wie sich mein kompletter Körper veränderte, wie meine Haut und Haare sich verschlechterten, habe ich mich zunehmend mit dem ThemaAyurvedaauseinandergesetzt und mir einiges an Wissen darüber durch Bücher, Internet, ect. angeeignet und fing so an, meine Ernährung und Lebensweise umzustellen.

So ging ich also los, um zunächst einmal die wichtigsten Dinge zu besorgen und somit auch meine Lebensmittel nach und nach auszutauschen. Die wichtigsten Dinge für den Anfang sind:

  • Ghee (geklärte Butter) zum kochen – anstatt Öl, Margarine oder Butter – unterstützt die Ausscheidung von Giftstoffen im Körper
  • Tee, z.B. Yogi-Tee (mit typischen Gewürzen u.Kräutern) – anstatt Kaffee – belebt mit seinen tollen Aromen und entschlackt den Körper
  • Rohrzucker – anstatt Kristallzucker – lagert sich im Körper nicht ab und ist rein pflanzlich
  • Typische Ayurvedische Gewürze, wie Zimt,Ingwer, Kardamom, Koriander, etc… – unterstützen den Körper zu reinigen
  • Reis- und Kichererbsenmehl – anstatt Weißmehl (Weizenmehl) – ist viel bekömmlicher und verdauungsfördernd
  • hinzu kommt frisches Obst und Gemüse.

"Aromatherapy is a form of alternative medicine that uses volatile plant materials, known as essential oils, and similar aromatic compounds from plants, for the purpose of improving a person's mood, cognitive function or health. Preliminary scientific evidence is growing in all these areasHerbalism is a traditional medicinal or folk medicine practice based on the use of plants and plant extracts. Herbalism is also known as botanical medicine, medical herbalism, herbal medicine, herbology, and phytotherapy. Sometimes the scope of herbal medicine is extended to include fungi and bee products, as well as minerals, shells and certain animal parts."

Natürlich auch ein ayurvedisches Kochbuch und Pflegeprodukte für die typische tägliche ayurvedische Körperreinigung, wie z.B. ayurvedische Zahnpasta, Nasyi-Öl für die Nase, Massageöl für den Körper, Gesichts- und Haar-Pflegeprodukte, einen Zungenschaber und Sesamöl für das tägliche „Ölziehen“ (dabei werden Giftstoffe über den Mund ausgeschieden, indem man jeden Morgen 1 Teelöffel Öl für 5 Min. im Mund hin und her bewegt, ohne es zu schlucken. Danach wird alles ausgespuckt).

Die oben genannten Dinge bekommt man in Indischen Lebensmittelgeschäften oder im Internet (hier bitte vorsicht und genau hinsehen. Es gibt viele Anbieter mit nicht ayurvedischen Produkten) – ein guter Anbieter ist Amla.

So habe ich nun begonnen, meine Ernährung und Körperpflege umzustellen. Mein Tagesablauf, was dies betrifft sieht so aus:

Morgens: WICHTIG ! trinke ich 1 Glas heißes Wasser mit 1 Teel. Ingwer und dem Saft 1/2 Zitrone schlückchenweise. Das entschlackt den Körper ungemein. Danach mache ich mir einen Tee. Vor dem Duschen massiere ich meinen Körper mit einem ayurvedischen Massageöl, auf das Haar und Gesicht gebe ich ein jeweils spezielles Pflegeöl, lasse alles 15 Min einziehen. Während dieser Zeit nehme ich 1 Teelöffel Sesamöl in den Mund, das ich vor dem Duschen ausspucke. Nach dem Duschen kommt ein Pflegeöl auf die Haut, ich putze meine Zähne, spüle meine Nase, entferne mit dem Zungenschaber den Belag. Nun kommt Nasyi-Öl in die Nase und eine Pflegecreme auf das Gesicht.

Zum Frühstück gibt es: Klein geschnittenes Obst; Mandeln; geriebenen Ingwer; Milch; Zimt; Cardamon; 2 klein geschnittene Feigen; 3 zerkleinerte Datteln; ein paar Korinthen.

Zum Mittagessen: Zum Essen immer Tee; heißes Wasser mit Ingwer und Zitrone nach dem Essen. Als Gerichte z.B. Rote Beete-Kartoffelcreme mit Mantis (kl. Fadenbrote aus Kichererbsenmehl), oder Fischcurry, oder Hühnchen-Curry, oder frittiertes Gemüse in gewürztem Teigmantel mit scharfer Joghurt-Soße; etc…

Lentil soup with pita bread in a ceramic white bowl on a wooden background

Abends: Meistens nur eine Kleinigkeit wie: Mantis mit Raita’s (Joghurt-Dipp aus z.B. Gurken, gelbe Erbsen, ect…), Tee, und WICHTIG! 1 Glas heißes Wasser mit 1 Teelöffel Ingwer und dem Saft 1/2 Zitrone, und vieles mehr…es gibt unzählige sehr sehr gute Rezepte…

Vor dem Schlafen gehen Zähne putzen, Öl ziehen, Nase reinigen, Zungenbelag entfernen, nach dem Duschen Pflegeöl einmassieren. !!! Kein Fernsehen vor dem Schlafen gehen !!! (trägt enorm zum Allgemeinen Wohlbefinden bei).

Dies hört sich alles unheimlich Zeit-aufwändig an. Ist es auch zu Anfang. Aber ich muß sagen, nach einer gewissen Zeit habe ich mich daran gewöhnt und möchte keines dieser „Rituale“ missen. Es tut so gut und ich fühle mich leichter, wieder gelenkig, agiler, schöner und gelassener. Ich habe wieder Ausstrahlung. Schon nach 1 Woche konnte ich Erfolge erkennen. Meine Haut z.B. an den Schenkeln weist beim zusammendrücken keine Löcher mehr auf. Im Gesicht, na gut… man wird eben auch älter. Die Falten bleiben natürlich, aber mein Teint wirkt frischer und glatter. Es purzeln ca 2-4 Pfunde in der Woche.

Ich praktiziere Ayurveda nun schon seit ca. 6 Monaten intensiv, wog 75 kg bei 1,72 m Körpergröße; nun wiege ich 64 kg, was ich durch meine Ernährung und mit Hilfe kleiner Rituale (z.B. heißes Wasser mit Zitrone und Ingwer) beibehalte. Ausserdem möchte ich noch dazusagen, dass tägliche Spaziergänge und Ruhe vor dem Schlafen (etwa mit einem Buch ins Bett gehen) einen sehr hohen Stellenwert in der Ayurveda haben.

Es gibt nichts, worauf ich verzichten müsste. Ganz im Gegenteil. Die Ayurvedische Küche ist köstlich, was mich sehr motiviert hat, denn ich koche für mein Leben gerne und bin immer neugierig auf Neues. Ab und zu gönne ich mir auch 1 Glas Wein zum Essen. Zu Anfang war es der Kaffee, der mir fehlte, zum wach werden.

Und zu Guter Letzt… im August starte ich meine erste Ayurveda Kur in Sri Lanka, worauf ich sehr neugierig bin und mich sehr freue. Wirklich, ich kann jedem nur empfehlen, diese wunderbare Methode zumindest versucht zu haben. Man muß nicht hungern. Das GESUNDE Abnehmen wird zum Genuss… man muß nicht „durchhalten“.“

Vielen Dank an unsere Leserin, die anonym bleibt, für diesen spannenden Erfahrungsbericht!

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