Reiseranking Wellness Tourismus Deutschland: Stuttgarter haben beim Entspannungsurlaub die Nase vorn

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Frankfurt, 10. Oktober 2019. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, sehnen sich viele Deutsche nach einer kuscheligen Wellness-Auszeit. Doch das Interesse an Entspannungsurlauben ist in der Bundesrepublik keinesfalls überall gleich stark ausgeprägt. Eine aktuelle Erhebung von Fit Reisen, Europas führender Spezialist für Wellness- und Gesundheitsreisen, zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Regionen von Nord nach Süd und von West nach Ost.

Um festzustellen, wer am liebsten „wellnesst“, hat Fit Reisen das Suchverhalten von deutschen Nutzern der größten Online-Suchmaschine Google unter die Lupe genommen. Untersucht wurden die Suchvolumina der Begriffe „Wellnesshotel“, „Wellnessurlaub“ und „Wellness Wochenende“. Diese wurden mit den Bevölkerungszahlen der größten Städte sowie der Bundesländer verrechnet.

Das Ergebnis: Die Stuttgarter sind absolute Wellness-Champions. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt möchte sich jeder 15. einmal im Jahr eine entspannende Auszeit gönnen. Silber und Bronze gehen an Frankfurt am Main und München. Hier sehnt sich jeder 18. und 21. nach regelmäßiger Erholung. Das Schlusslicht bildet Berlin. Nur jeder 48. Hauptstädter sucht einmal im Jahr nach einem Wellness-Aufenthalt.

Großes Nord-Süd-Gefälle bei Wellnessreisenden in Deutschland

Der Blick auf die Länder zeigt einen großen Kontrast zwischen den nördlicheren und südlicheren Regionen im Bundesgebiet. Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern haben beim Wellness-Tourismus die Nase vorn, während die Menschen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kleine Entspannungsmuffel zu sein scheinen. Im Mittelfeld bewegen sich norddeutsche Städte wie Hamburg oder Bremen, aber auch Rheinländer halten sich beim Relax-Urlaub zurück.

Die Gründe dafür können vielfältig sein. Eigentlich ein Klischee, spielt die gemütliche Natur der Süddeutschen möglicherweise eine Rolle dafür, dass sich diese ein paar Tage mehr Erholung gönnen. Außerdem relevant mag die Verteilung von gesetzlichen Feiertagen sein: Die Bewohner der katholisch geprägten Bundesländer haben mehr freie Tage, die für eine Wellnessauszeit genutzt werden können.

Gewiss sind auch finanzielle, strukturelle aber auch demographische Faktoren maßgebend. So ist beispielsweise die Wellness-Infrastruktur in Bayern oder Baden-Württemberg sehr gut ausgebaut. Claudia Wagner, Geschäftsführerin von Fit Reisen und Wellness-Expertin, bestätigt: „Die meisten unserer heimischen Hotelpartner sind in Süddeutschland angesiedelt. Das Wellness-Angebot ist dort sehr vielfältig mit vielen individuellen Methoden und einem Fokus auf Medical Wellness und Kuren.“

Diese und weitere Gesundheitsstudien sowie Wellness-Umfragen gibt es auf  www.fitreisen.de/wellness-trends.