Reiseinspiration zum Europäischen Tag des Fahrrads am 03. Juni: Besondere Routen für die nächste Tour mit dem Bike

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Leipzig, 02. Juni 2020. Auf das Fahrrad – fertig – los! Morgen (03. Juni) ist „Europäische Tag des Fahrrads“ – ein Aktionstag, der die französische Organisation ATTAC 1998 ins Leben rief und bei diesem Sonnenwetter bester Anlass ist, um sich endlich mal wieder auf seinen Drahtesel zu schwingen. Bei über 100.000 Kilometern Radwegen in Deutschland fällt die Entscheidung für eine passende Route nur gar nicht so leicht. Das Kurzreisenportal kurz-mal-weg.de schafft Abhilfe und stellt außergewöhnliche Radstrecken in Deutschland vor – geeignet für Gelegenheits-Biker bis zum routinierten Rennradsportler.

Den Horizont im Blick auf der deutsch-dänischen Grenzroute

Von Küste zu Küste radeln? In Schleswig-Holstein ist das problemlos möglich. Was in England der berühmte C2C-Radweg („Sea to sea“ oder „coast to coast“) ist, ist hier die sogenannte „Grenzroute“. Ganz im Norden Deutschlands schlängelt sich die Strecke auf 130 Kilometern entlang der deutsch-dänischen Grenze und verbindet Nord- und Ostsee sowie die beiden großen internationalen Radfernwege Nordseeküstenradweg und Ostseeküstenradweg.  Neben dem Gefühl, einmal ein Bundesland durchquert zu haben, bietet der Weg spannende Einblicke in die Kulturhistorie der deutsch-dänischen Grenze.

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Auf der Deutschen Fußballroute durch Nordrhein-Westfalen

Ein Highlight für fußballverrückte Radler: Quer durch Nordrhein-Westfalen führt die „Deutsche Fußballroute“. Auf circa 825 Kilometern geht es durch 15 Bundesliga-Städte. Neben großen Stadien wie in Köln, Mönchengladbach, Dortmund und Gelsenkirchen gibt es entlang der Strecke auch kleine Fußballschmankerl zu bestaunen, wie den Bolzplatz in Bergheim, auf dem einst Lukas Podolski seine Leidenschaft für den Ballsport entdeckte. Ein Besuch im Fußballmuseum in Dortmund rundet die volle Fußball-Experience ab.

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Fünf-Flüsse-Radweg im Herzen Bayerns

Wem es nicht reicht Kilometer um Kilometer einem Fluss zu folgen, kommt auf dem bayrischen „Fünf-Flüsse-Radweg“ auf seine Kosten. Auf rund 300 Kilometern verfolgt die abwechslungsreiche Strecke die Flussläufe von Donau, Altmühl, Pegnitz, Vils und Naab in der schönen Oberpfalz. Mal wild, mal sanft fließen hier die Ströme und machen die Tour fernab von Verkehr und mit wenigen Steigungen zu einem entspannten Naturerlebnis. Während Donau und Altmühl sich größerer Bekanntheit erfreuen, sind die Flüsse Pegnitz, Vils und Naab echte Geheimtipps und werden weitab der Touristenpfade erkundet.

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Die Elbe von unten im Alten Elbtunnel

Während die meisten Radrouten an Deutschlands großen Flüssen entlangführen, fährt man in Hamburg drunter durch – möglich macht das der alte Elbtunnel, der mitten in der Hansestadt die Bezirke nördlich und südlich der Elbe verbindet und für Fußgänger und Radfahrer zugänglich ist. Per Lastenaufzug geht es rund 21 Meter in die Tiefe und dann auf einem knappen halben Kilometer unter der Elbe hindurch. Als Route bietet sich hier eine kurze Sightseeing-Tour um die Norderelbe an: Vorbei an Elbphilharmonie, Traditionsschiffhafen, Zollhafen und Ballinstadt verspricht die Strecke eine große Portion maritimes Hamburg-Flair.

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Geheimtipps für Adelsfans in Nordrhein-Westfalen

Wer bei Schlössern nur an Süddeutschland denkt, hat weit gefehlt. Auch das Münsterland bietet eine ganze Schar an Schlössern, Burgen, Herrenhäusern und gräflichen Anwesen. Der rund 960 Kilometer lange Radwanderweg „100 Schlösser Route“ verbindet, wie der Name vermuten lässt, 100 der herrschaftlichen Anwesen in der Region. Dabei führt der Weg meist abseits des Straßenverkehrs durch imposante Schlossgärten und Parkanlagen und über versteckte Feldwege. Beim Anblick der prunkvollen Gemäuer fühlt man sich direkt zurückversetzt in die Zeit von Grafen und Fürsten.

Auch die „Wasserburgen-Route“ erfüllt das Motto ‚Radeln zum Adel‘: Auf rund 380 Kilometern im Städtedreieck Aachen, Köln und Bonn führt die Strecke durch die wasserburgenreichste Region Europas. Neben den imposanten Bauten beeindruckt die Route mit herrlichen Landschaften im Naturpark Eifel und der Rheinischen Bucht.

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Eine Brücke zwischen Bremen und Osnabrück

Wie eine Brücke verbindet der „Brückenradweg“ die norddeutschen Städte Osnabrück und Bremen. Der Name des etwa 290 Kilometer langen Fernradwegs steht jedoch hauptsächlich für die vielen Brücken, die im Laufe der Strecke überquert werden. Ob Eisenbahn- oder Flussbrücken: Manche haben eine interessante Geschichte, andere sind architektonisch ansprechend. Von der „Mordbrücke“ bis zur „Goldenen Brücke“ mit buntem Goldregen erfahren Radfahrer auf dieser Route eine Menge über regionale Sagen und Mythen. Kurz vor Bremen radelt man über die kleine „Ozeanbrücke“ sogar nach Amerika – einem Ortsteil der Gemeinde Harpstedt.

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Ein Beitrag geteilt von Volker Brodowsky (@volker_brodowsky) am

Erlebnisreiche Kurzreisen mit dem Drahtesel finden Interessierte unter www.kurz-mal-weg.de/radreisen.