Bosnien und Herzegowina Urlaub

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Zwischen Adria und Salve dehnt sich eines der faszinierendsten Länder der Balkanhalbinsel aus: Bosnien und Herzegowina, ein Schmelztiegel der Kulturen. Es ist ein sehr junger Staat, der sich nach dem Bürgerkrieg Anfang der Neunziger Jahre nun wieder aufgerappelt hat – und doch von der ethnischen Teilung in die bosnische Föderation und die serbische Republika Srpska geprägt ist. In den historischen Altstädten des Landes zeugen geschichtsträchtige Denkmäler von der bewegten Vergangenheit des Landes, während unberührte Natur zur Entschleunigung einlädt. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch bewaldete Gebirge und kulturreiche Orte – und dabei manchmal auch durch die Zeit.

Geheimtipps & Entdeckungsreisen

Nationalpark Sutjeska
Schroffe Felsen, glasklare Seen und endlose Wälder: Der Nationalpark Sutjeska lädt Besucher zum Wandern und Erholen in unberührter Natur ein. Er wurde gegründet, um einen der letzten ursprünglichen Urwälder Europas zu schützen und stellt für viele bedrohte Tierarten, wie Wölfe und Braunbären, ein wichtiges Rückzugsgebiet dar. An der östlichen Grenze des Parks erhebt sich der höchste Gipfel des Landes, der Maglić. Der Herausforderung, diesen zu besteigen, sollten sich allerdings nur erfahrene Bergsteiger stellen. Wanderer sind am Berg Zelengora besser aufgehoben. Entlang der markierten Routen finden sich rustikale Berghütten zum Einkehren, wo regionale Köstlichkeiten angeboten werden. Ein besonders beliebtes Wanderziel ist der Wasserfall Skakavac, der sich 75 Meter in die Tiefe stürzt.

Banja Luka
Die Hauptstadt der Republika Srpska befindet sich im Norden des Landes und bildet das kulturelle Zentrum der bosnischen Serben. Trotz des Bürgerkrieges hat sich das Stadtbild kaum verändert: die typischen Alleen und idyllischen Parks sichern den Ruf der grünen Stadt und die Ruinen der römischen Festungsmauer weisen auf den außerordentlichen Kulturreichtum hin. Als Stadt der hochqualitativen Thermalquellen ist Banja Luka heutzutage vor allem als beliebtes Wellness- und Kurreiseziel bekannt. Gäste aus aller Welt besuchen die nostalgisch anmutenden Thermalbäder, um sich einfach etwas Gutes zu tun oder Beschwerden des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems zu lindern. Das Wohlfühlangebot umfasst Aromatherapien, entspannende Massagen und regenerative Peelings – alles, was notwendig ist, um den Alltagsstress zu vergessen.

Mostar
Das Stadtbild des historischen Herzes von Bosnien und Herzegowina ist geprägt von diversen architektonischen Stilen und geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten. Das unumstrittene Wahrzeichen der Stadt ist die Brücke Stari most, die“ Alte Brücke“, aus dem 16. Jahrhundert. Im Bürgerkrieg wurde sie völlig zerstört, konnte jedoch mittlerweile wieder in ihrer alten Pracht aufgebaut werden. Heute gehört die Brücke sogar zum UNESCO-Welterbe. Außerdem zählen die Karadjoz-Beg-Moschee, die christliche Basilika und einige orthodoxe Kirchen zu den Sehenswürdigkeiten. Allerdings lockt nicht nur der kulturelle Reichtum der Stadt Touristen an, sondern auch die Tatsache, dass Mostar der sonnenreichste Ort des Landes ist.

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DOs and DON'Ts

DOs
• Rakija trinken. Der fruchtige Brandy ist in allen Ländern Ex-Jugoslawiens beliebt, gilt aber besonders in Bosnien und Herzegowina als Nationalgetränk, das bei keiner Feierlichkeit fehlen darf.
• angemessene Kleidung in Gotteshäusern. Bosnien und Herzegowina ist ein religiöses Land, daher müssen vor allem bei Besuchen in orthodoxen und auch katholischen Kirchen Schultern und Knie bedeckt sein. In einigen orthodoxen Klöstern ist sogar eine Kopfbedeckung vorgeschrieben.

DON‘Ts
• Geld und Gepäck unbeaufsichtigt lassen. In einigen Regionen ist die Armut leider groß, was auch das Risiko von Diebstählen ansteigen lässt. Daher sollte man Portemonnaie und Ausweis immer dicht am Körper tragen und aufmerksam sein.

An- und Einreise

Flugdauer (ab FFM): ca. 3,5 Stunden
Visum: Einreisebestimmungen finden Sie unter https://www.fitreisen.de/visum
Impfungen: Es wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.crm.de/laender
Vor Ort: Das Straßennetz ist teilweise durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogen worden, wobei die wichtigsten Verbindungen wieder gut befahrbar sind. Die Straßen sind meist nur zweispurig. Es bestehen gute, preiswerte Busverbindungen innerhalb von Städten sowie über Land.

Daten & Fakten

Offizieller Name: Bosna i Hercegovina (BiH)
Lage: Südosteuropäischer Staat mit kurzem Adria-Küstenstreifen
Fläche: 51.197 km²
Hauptstadt: Sarajewo
Bevölkerung: 3,5 Millionen (2016)
Religiöse und ethnische Gruppen: 63% der Entität Bosnien und Herzegowina, 35% der Entität Republika Sprska, 50,7% Muslime, 30,7% Serbisch-Orthodoxe, 15,2% Katholiken
Sprache: Bosnisch, Serbisch (mit lateinischem Alphabet), Kroatisch (mit kyrillischem Alphabet)
Geografie: in weiten Teilen durch bewaldete Mittelgebirgslandschaft geprägt; im Süden und der Save-Niederung auch flachere Regionen, die landwirtschaftlich genutzt werden. Höchster Punkt: Maglić (2386m)
Zeitzone: UTC+01:00, UTC+02:00 (März bis Oktober)
Politisches und Wirtschaftliches: Demokratischer Staat mit zwei weitgehend autonomen Entitäten (Föderation Bosnien und Herzegowina und Republika Srpska)/ BIP: 14,58 Mrd. (2016)
Währung: Konvertible Mark (1 Euro= 1,95 KM)

Klima und beste Reisezeit

In Bosnien und Herzegowina herrscht eine Mischung aus mediterranem und kontinentalem Klima, d.h. die Winter können sehr kalt werden, während die Sommer überwiegend warm und trocken sind. Besonders in den Höhenlagen kann bis April Schnee fallen.
Winterdurchschnittstemperatur: -2°C/6°C (Tiefsttemperaturen um -4°C im Januar)
Sommerdurchschnittstemperatur: 12°C/25°C (Höchsttemperaturen um 26°C im August)
Wassertemperatur: max. 24°C im August

Die Sommermonate, Mai bis September, eigenen sich besonders für einen Badeurlaub an der Adriaküste wie auch für Wander- oder Radtouren in den Bergen, denn hier herrscht dann eine erfrischende Sommerbrise. Wintersportler treffen von Dezember bis März schneesichere Pisten an, je nach Höhenlage sogar mit bis zu zwei Meter hohem Schnee.

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