Sri Lankas schönste Sehenswürdigkeiten

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Obwohl es sich bei dem Inselstaat Sri Lanka um ein eher kleines Land handelt, ist es ein unglaublich vielfältiges und einzigartiges Reiseziel. In diesem Artikel nehmen wir Dich mit zu den top Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka, das bekannt ist sowohl für seine beeindruckende Natur als auch für seine herzliche Gastfreundschaft und kulturelle Vielfalt.

Ob ein entspannter Strandurlaub an den Küsten, eine Rundreise entlang der schönsten Zugstrecken oder eine Entdeckungsreise zu historischen Kulturstätten – in Sri Lanka ist Dir ein abwechslungsreicher Urlaub garantiert.

Lass Dich von unseren Reisetipps inspirieren, damit Dir in Deinem Urlaub in Sri Lanka kein Highlight entgeht. Vielleicht entdeckst Du hier den einen oder anderen Geheimtipp, von dem Du noch nicht gehört hast.

Karte mit Sri Lankas Sehenswürdigkeiten

Für eine bessere Orientierung haben wir Dir eine Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka, die wir in diesem Blogbeitrag vorstellen, zusammengestellt:

Sri Lankas Sehenswürdigkeiten auf einer Karte im Überblick.

1. Polonnaruwa: eine Reise in die Antike

Die Ruine einer antiken Stupa in Polonnaruwa.

Zusammen mit den Orten Anuradhapura, Kandy, Dambulla und Aigiriya bildet Polonnaruwa Sri Lankas Kulturdreieck. Die einstige singalesische Landeshauptstadt, inzwischen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, beherbergt eine Vielzahl von Ruinen sowie gut erhaltener antiker Monumente aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

In Polonnaruwa erlebst Du eine faszinierende Zeitreise in das goldene Zeitalter der singalesischen Zivilisation. Weitläufige Parkanlagen, riesige Stupas und imposante Tempel zeugen von der einstigen Pracht der ehemaligen Hauptstadt. Das Herzstück von Polonnaruwa bildet der Königpalast des Königs Parakrambahu I., ein architektonisches Meisterwerk mit kunstvollen Steinmetzarbeiten.

Polunnaruwa ist ein absolutes Must-See für Reisende, die in die beeindruckende Geschichte Sri Lankas eintauchen möchten. Die Ruinenstadt etwa eineinhalb Autostunden östlich von Sigiriya ist eine der wichtigsten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka.   

2. Königlicher Botanischer Garten Peradeniya

Die Palmenallee bildet eines der Highlights im botanischen Garten Peradeniya.

Dieses grüne Juwel befindet sich nur wenige Kilometer westlich von der Stadt Kandy. Der Garten erstreckt sich über eine Fläche von 80 Hektar und beherbergt über 4000 verschiedene Pflanzenarten. Aufgrund seiner Größe hast Du die Möglichkeit, den Park ganz gemütlich mit dem Tuk Tuk oder auch mit einem Ochsenkarren zu durchfahren.

Die Geschichte der zunächst als königlicher Lustgarten konzipierten Royal Botanic Gardens beginnt bereits im 14. Jahrhundert. Nachdem Kandy im 19. Jahrhundert durch die Briten erobert wurde, erhielt der Garten nach und nach seine heutige Gestalt. Heute gilt der Botanische Garten in Peradeniya als der schönste Garten in ganz Asien.

Farbenfrohe Orchideen, duftende Gewürze und Heilpflanzen aus tropischen, wie auch aus gemäßigten Klimazonen bilden einen wahren Genuss für die Sinne. Ein Highlight ist sicherlich auch die lange Palmenallee, die von beeindruckenden kubanischen Königspalmen gesäumt ist. Nicht ohne Grund zieht der botanische Garten jährlich ca. 1,2 Millionen Besucher an, davon auch viele Einheimische, die die idyllische Ruhe des Pflanzenparadieses genießen.

3. Mit dem Zug Sri Lankas Sehenswürdigkeiten entdecken

Der Zug bietet die perfekte Möglichkeit, zu Sri Lankas Sehenswürdigkeiten zu reisen.

Insbesondere für Rundreisen in Sri Lanka gehört Zugfahren zu den günstigsten und zugleich spannendsten Möglichkeiten das Land zu erkunden, da die Bahnstrecken die meisten Teile der Insel abdecken.

Eine Zugfahrt ist hierbei weitaus mehr als von A nach B zu gelangen: Sri Lanka ist dafür bekannt, eine der schönsten Zugstrecken der Welt zu beherbergen. Doch es gibt eine Vielzahl von Zugverbindungen, mit denen Du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas ganz bequem erreichen kannst.

Als schönste Zugstrecke in Sri Lanka gilt der berühmte „Tee-Zug“ von Kandy nach Ella, ein Teilabschnitt der Strecke von der Hauptstadt Colombo nach Badulla. Die Strecke führt durch das Hochland von Sri Lanka durch tiefgrüne Berge und Täler mit weitläufigen Teeplantagen. Die Zugfahrt dauert insgesamt 7 Stunden, doch gibt es unterwegs weitere spannende Haltestellen, bei denen sich ein Zwischenstopp lohnt.

Ebenfalls beliebt ist die Zugverbindung von Colombo nach Galle, die entlang der malerischen Westküste Sri Lankas führt. Hier findest Du die schönsten Strände Sri Lankas, wie Unawatuna, Hikkaduwa und Ahangama. Die Weltkulturerbe-Stadt Galle mit seiner atemberaubenden Architektur ist zudem ebenfalls ein spannendes Reiseziel.

Weitere lohnende Zugstrecken führen von Colombo nach Tricomalee und Batticaloa oder in den Norden Sri Lankas von Colombo über Anuradhapura nach Jaffna, von denen verschiedene Highlights in Sri Lanka zu erreichen sind.

4. Sri Dalada Maligawa: Der Zahntempel in Kandy

Im Zahntempel von Kandy wird der Zahn Buddhas aufbewahrt.

Der Sri Dalada Maligawa, auf Deutsch als Zahntempel bekannt, ist eine bedeutende spirituelle und kulturelles Stätte in Sri Lanka. Er befindet sich in der Stadt Kandy und damit innerhalb des Kulturdreiecks.

Der buddhistische Tempel beherbergt den laut der Überlieferung echten linken Eckzahn Buddhas. Der Sage nach seien in diesem Zahn die spirituellen Kräfte Buddhas gespeichert, er besitze also beispielsweise die Fähigkeit, Regen entstehen zu lassen. Damit ist der Zahntempel einer der bedeutendsten Pilgerorte für Buddhisten der Welt.

Doch nicht nur für Buddhisten ist das UNESCO-Weltkulturerbe ein attraktives Reiseziel. Kunstvolle Schnitzereien und Wandgemälde sowie die friedliche und spirituelle Atmosphäre machen den Sri Dalada Maligawa in Kandy zu einer der schönsten Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka.

5. Sehenswürdigkeit aus der Antike: Der Dambulla Höhlentempel

Buddha-Statuen und Wandmalereien im Dambulla-Höhlentempel

Der Dambulla-Höhlentempel, auch bekannt als der Goldene Tempel von Dambulla, ist eine faszinierende religiöse Stätte in Sri Lanka. Dieses UNESCO-Welterbe beliegt auf einem imposanten Felsen und befindet sich im Inneren des Kulturdreiecks.

Der Tempel besteht aus fünf Höhlen, die mit über 150 Buddha-Statuen und atemberaubenden Wandmalereien geschmückt sind, welche Szenen aus dem Leben Buddhas darstellen. Wenn Du die steilen Stufen zum Eingang der Höhlen erklimmst, wirst Du zudem mit einem Ausblick auf die umliegende Landschaft belohnt.

Dieser eindrucksvolle Höhlentempel ist Must-See für kulturell interessierte Reisende, die die reiche Geschichte und spirituelle Tiefe der Insel erleben möchten.

6. Nuwara Eliya: Sri Lankas grünste Sehenswürdigkeit

Die Tee-Plantagen im Hochland nahe Nuwara Eliya bieten einen sagenhaften Ausblick ins Grüne.

Nuwara Eliya ist eine Kleinstadt in der Zentralprovinz Sri Lankas. Auf einer Höhe von etwa 1.900 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, bietet Nuwara Eliya mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 16 Grad eine kühle und erfrischende Abwechslung von den tropischen Temperaturen. Wegen des kühlen Klimas und der vielen aus der Kolonialzeit erhaltenen Gebäude wird dieses Gebiet auch „Klein-England“ genannt.

Die hohe Luftfeuchtigkeit und milden Temperaturen machen das Klima ideal für den Tee Anbau, der mit den saftig-grünen Plantagen das Landschaftsbild prägt. Der hier angebaute Orange Pekoe Tee ist wegen seines vollmundigen Geschmacks weltberühmt und eignet sich bestens als Mitbringsel. Hier warten spannende Aktiviäten auf Dich, wie die Teeplantagen zu besichtigen oder an Führungen teilzunehmen, um mehr über den Teeanbau und die Verarbeitung zu erfahren.

Nuwara Eliya ist auch der Ausgangspunkt, um sich den Horton-Plains-Nationalpark, Heimat des “World’s End”, anzuschauen, einer beeindruckenden Klippe mit atemberaubender Aussicht. Die Stadt selbst strahlt eine entspannte Atmosphäre aus und ist das ideale Reiseziel für diejenigen, die die Schönheit der Hochlande der Insel entdecken möchten.

7. Die schönsten Nationalparks: Kumana und Yala

Unternimm eine aufregende Safari-Tour im Kumala oder Yala Nationalpark.

Der Kumana Nationalpark ist unter den hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten ein wahrer Geheimtipp. Hier hast Du die Möglichkeit, unvergessliche Safari-Touren zu erleben, und das abseits der üblichen Touristenpfade.

Vor allem bekannt ist der beeindruckende Nationalpark an der Ostküste Sri Lankas jedoch für seine vielfältige Vogelwelt und die unberührte Natur. Über 200 verschiedene Vogelarten lassen sich im Kumana-Vogelschutzgebiet beobachten. Die beste Reisezeit für den Nationalpark sind die Monate April bis Juli, wenn viele Zugvögel aus dem Norden eintreffen.

Bekannter als der Kumana ist der Yala-Nationalpark, welcher sich im Südosten Sri Lankas befindet. Der Yala-Nationalpark beherbergt über 30 verschiedene Säugetierarten, wie zum Beispiel majestätische Elefanten und über 130 Vogelarten.

8. Schmackhaftes Highlight: die sri-lankische Küche

Die sri-lankische Küche bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

Dies ist zwar keine klassische Sehenswürdigkeit, aber definitiv ein wichtiger Reisetipp. Egal, wohin man reist, lohnt es sich, die einheimische Küche kennenzulernen, da man auf diese Weise tiefer in die Kultur des Landes eintauchen kann. Für Sri Lanka gilt dies in besonderem Maße.

Die sri-lankische Küche zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt an Aromen und Gewürzen aus, die die Speisen zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis machen. Zudem werden häufig spezielle Zubereitungsmethoden verwendet, wie das Kochen in Bananenblättern, was den Gerichten eine besondere Geschmacksnote verleiht.

Würzige Currys, vielfältige Fischgerichte, süße Nachspeisen – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

9. Löwenfelsen und Pidurangala: ein spektakulärer Ausblick

Vom Pidurangala bietet sich die beste Sicht auf den Löwenfelsen.

Der Löwenfelsen, auch als Sigiriya bekannt, ist ebenso wie zuvor Polonnaruwa und Dambulla Teil des Kulturdreiecks. Hierbei handelt es sich um eine der beeindruckendsten historischen Stätten in Sri Lanka, die einen Ausflug unbedingt wert ist. Auf dem 200 Meter hohen Felsen, der aus der umliegenden Dschungellandschaft emporragt, befinden die Überreste der bereits im 5. Jahrhundert erbauten Felsenfestung Sigiriya.

Der Name Sigiriya leitet sich von „Singha Grir“ ab, was Löwenfelsen bedeutet. Diesen Namen verdankt er seiner Form, die an einen liegenden Löwen erinnert. Zudem betrat man die Festung einst durch ein imposantes Löwentor, woran noch heute die riesigen Pranken zu Fuße des Felsens erinnern.

Insgesamt 1200 Stufen muss man erklimmen, um an den Gipfel von Sigiriya zu gelangen, doch bereits der Aufstieg gestaltet sich als spektakulär. Dieser führt durch gut erhaltene Ruinen und bietet einen fantastischen Ausblick auf die Landschaft. Auf dem Weg nach oben begegnet man zudem den berühmten “Wolkenmädchen”. Dabei handelt es sich um Wandmalereien von Frauen mit nacktem Oberkörper, die halbgöttliche Wesen darstellen, welche als Geister der Wolken den himmlischen Palast bewachen.

Geheimtipp: Etwas weiter nördlich liegt der Pidurangala Felsen, der den perfekten Ausblick auf den Sigiriya bietet. Zudem ist der Eintritt auf den Pidurangala deutlich günstiger.

10. Sehenswürdigkeit: der Shiva-Tempel Tirukoneswaram

Die riesige Shiva-Statue des Tirokoneswaram-Tempels ist schon von Weitem zu sehen.

Tirukoneswaram, auch bekannt als Koneswaram-Kovil oder Trincomalee-Tempel, gehört zu den sieben wichtigsten Shiva-Tempeln in Sri Lanka. Die Tempelstätte, deren Geschichte bis in das 7. Jahrhundert zurückreicht, liegt in der Stadt Trincomalee direkt an der Ostküste Sri Lankas auf dem Gipfel des Berges Swami Rock. Von hier aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf den indischen Ozean und den Hafen von Trincomalee.

11. Tuk Tuk Fahren: ein authentisches Reiseerlebnis

Tuk Tuks prägen das Straßenbild in Sri Lanka. Mit ihnen lassen sich Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka bequem erreichen.

Tuk Tuks sind DAS ikonische Transportmittel Sri Lankas. Die bunten Motorradtaxen auf drei Rädern sind ein elementarer Teil der lokalen Kultur. Sie sind flexibel, können problemlos durch die engen Gassen oder belebte Märkte navigieren und Dir somit Zugang zu Orten ermöglichen, die mit anderen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen sind. Zudem ist Tuk Tuk-Fahren die ideale Möglichkeit, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Diese sind meist sehr freundlich und geben Dir gerne weitere Geheimtipps für lokale Sehenswürdigkeiten.

12. Arugam, Mirissa & Co.: die schönsten Strände zum Surfen

Ob Hikkaduwa, Mirissa oder Arugam Bay - Sri Lanka ist ein Paradies für Surfer.

Egal, ob Du ein erfahrener Surfer bist oder gerade erst angefangen hast – Sri Lanka bietet eine Vielzahl von Surfspots, die für jedes Level geeignet sind. Am bekanntesten sind Arugam Bay an der Ostküste Sri Lankas, Hikkaduwa an der Südwestküste sowie Weligama, Unawatuna und Mirissa, die eng beieinander an der Südküste Sri Lankas liegen. Die beste Reisezeit zum Surfen auf der Insel ist von Mai bis Oktober.

13. Hikkaduwa Beach: einer der schönsten Strände in Sri Lanka

Der Hikkaduwa Beach ist eine Sehenswürdigkeit in Sri Lanka für alle, die Entspannung am Strand suchen.

In Sri Lanka gibt es jede Menge traumhafter Sandstrände, wo Du Dich nach vielem Sightseeing entspannen kannst. Einer der schönsten Strände ist mit Sicherheit der Hikkaduwa Beach an der Südwestküste Sri Lanka in der Nähe der Stadt Galle. Hikkaduwa Beach ist die ideale Wahl für Reisende, die einen Mix aus Sonnenbaden, Abenteuer und lebendiger Küstenkultur suchen.

Am Hikkaduwa Beach kannst Du einer Vielzahl von Aktivitäten nachgehen wie Surfen, Tauchen oder Bootsausflüge unternehmen. Das Riff vor der Küste mit einer bunten Welt aus von Korallen und anderen Meereslebewesen ist ein wahres Paradies für Taucher und Schnorchler.

Der Strand ist auch für sein lebhaftes Nachtleben bekannt. Entlang der Küste finden sich Strandbars, Restaurants und Geschäfte, in denen Du lokale Kunsthandwerke und Mitbringsel ergattern kannst. Besonders beliebt ist der Sunday Night Market, auf dem Du in den Genuss jeder Menge kulinarischer Köstlichkeiten kommst.

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