Weihnachten in aller Welt


Weihnachten in aller Welt

„Süßer die Glocken nie klingen als in der Weihnachtszeit…“ – wie die deutschen Weihnachtsglocken klingen, weiß jeder von uns. Dass in den meisten Ländern dieser Welt die Weihnachtszeit aber ganz anders verbracht wird, ist vielen im ersten Moment gar nicht so bewusst.
Doch wie genau feiern andere Nationen denn nun eigentlich? Wir haben es herausgefunden und haben eine weihnachtliche Reise rund um den Globus unternommen – von Holland bis nach Asien.

Niederlande:

Ein „Vrolijk Kerstfeest“ wünschen sich unsere holländischen Nachbarn in den Festtagen und beziehen sich damit vor allem auf die Tage zwischen dem 24. Dezember und dem 26. Dezember – ähnlich wie bei uns also. Das Beisammensein mit Familie und Freunden steht in diesen Tagen im Vordergrund.
Aber auch in Holland kommt die Bescherung nicht zu kurz: während sich in Deutschland Weihnachtsmann und Christkind ankündigen, reitet in den Niederlanden der „Sinterklaas“ auf seinem Schimmel über die Dächer Amsterdams um am 5. Dezember seine Geschenke zu verteilen.

China:

Am anderen Ende der Welt – in China – leben die Menschen nicht nur ein völlig anderes Leben, sondern auch einen anderen Glauben. Dadurch wird bei den Chinesen kein Weihnachten oder Heiligabend gefeiert. So ganz ohne Festlichkeiten geht es trotzdem nicht: das alljährliche Frühlingsfest (vergleichbar mit unserem Silvester) wird – je nach Mondkalender – im Januar oder Februar zelebriert. Es gibt viele chinesische Köstlichkeiten (so z.B. Dampling), man verbringt die Feier im Kreise seiner Liebsten und für die Kinder gibt es Geschenke.

Italien:

In Italien ist Weihnachten, wie nicht anders zu erwarten, ein Fest für die gesamte „famiglia“. Die gesamte Familie kommt zusammen, um gemeinsam in die Kirche zu gehen und das Fest zu feiern.
Das große Weihnachtsessen findet am 25. Dezember statt und ist kulinarisch sehr vielfältig, jedoch sind Tortellini auf den meisten Tischen zu finden. Darüber hinaus darf „panettone“ auf keinem Tisch fehlen – ein typisch italienischer Weihnachtskuchen.
In den Tagen vor dem Heiligen Abend werden im familiären Kreis traditionell der Weihnachtsbaum und das Haus geschmückt. Na dann, „buoan natale“!

England:

Bei unseren Freunden von der Insel dreht sich – ähnlich wie bei uns – der gesamte Monat Dezember um die Festlichkeiten. Häuser und Straßen werden zum 1. Dezember geschmückt. Die Dekoration und Beleuchtung bleiben einen Monat hängen und am 1. Januar hat der ganze Zauber ein Ende.
Unseren Heiligabend, den 24. Dezember teilen wir uns mit den Briten – denn auch hier wird das große Weihnachtsessen eingenommen, ganz traditionell mit Truthahn.
Da es für das Christkind aber wohl zu viel wäre, alle Haushalte an einem Abend zu bescheren, werden die Geschenke in England erst am 25. Dezembermorgen geöffnet, nachdem der Weihnachtsmann sie über Nacht gebracht hat.

Polen:

Bei unseren östlichen Nachbarn feiert man das Weihnachtsfest noch sehr traditionell und biblisch: Das große Festessen findet am 24. Dezember statt und man verbringt den Abend mit der gesamten Familie. Es werden zwölf Gerichte serviert, die Zahl richtet sich nach der Anzahl der Apostel und unter dem Esstisch wird Heu ausgelegt, da Jesus im Stall geboren wurde. Während es bei uns in vielen Häusern Gans gibt, wird in Polen ausschließlich Fisch gegessen, es gibt Hering und Karpfen oder auch Lachs. Dazu gibt es Kohl, Pilze und Suppe.
In vielen Familien dürfen die Kinder ihre Geschenke schon vor dem Abendessen öffnen.
Um Mitternacht gehen viele Familien traditionell in die Kirche, aber vor allem viele junge Leute gehen mittlerweile nicht mehr in die Messe, sondern treffen sich stattdessen mit ihren Freunden.
Man wünscht sich gegenseitig eine Fröhliche Weihnacht – Wesołych Świąt!

Spanien:

Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend – Noche Buena – versammelt sich in Spanien die ganze Familie zu einem großen Fest und einem großen Festessen. Es gibt reichlich zu Essen wie Fisch und Fleisch und auch süße Leckereien wie Nougat oder Marzipan dürfen nicht fehlen.
Es feiert die gesamte Familie gemeinsam, egal ob Tanten, Onkels oder Cousins.
Die Kinder putzen vorher fleißig ihre Stiefel und stellen diese unter den Weihnachtsbaum. Dazu stellen sie Wein und Käse, der für Papa Noel – den Weihnachtsmann – gedacht ist. Wenn alle schlafen, besucht Papa Noel die Häuser, legt die Geschenke unter den Baum und ruht sich bei einem Glas Wein einen Moment von seiner Arbeit aus.
Der 25. Dezember – Navidad – werden am Morgen die Geschenke geöffnet und der Rest des Tages steht wieder ganz im Zeichen der Familie: denn auch an diesem Tag kommt die gesamte Familie für ein großes Festessen zusammen.

Ein weiteres Ereignis, das die spanische sehr stark von der deutschen Weihnachtstradition unterscheidet, ist der 6. Januar, der Tag der Heiligen Drei Könige – Los reyes magos.
An diesem Tag werden ein weiteres Mal Geschenke verteilt und es gibt eine große Parade, die man sich mit der gesamten Familie anschaut. Es gibt noch ein großes Essen im Kreise der Familie, zu dem es einen traditionellen Kuchen – el roscón de reyes –, in dem eine kleine Figur versteckt ist, die demjenigen, der sie findet, ein glückliches Jahr verspricht.
Feliz navidad!

Weihnachtsessen

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1 Kommentar bisher.

  1. Beata sagt:

    Sehr schöner Artikel! Interessant wie Familien in den anderen Länder Weihnachten verbringen 🙂

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