10 saisonale Vitaminbomben für den Herbst!


Saisonales Gemüse und Obst aus der Region – das ist nicht nur preiswerter und gesünder als Erdbeeren im Winter zu kaufen, sondern bringt automatisch Vielfalt auf unsere Teller. Statt das ganze Jahr über Eisbergsalat zu essen, gibt es im Herbst und Winter eben einen frischen Feldsalat.

Der Anbau von GemüHerz aus Gemüse und Obstse und Obst außerhalb der Saison ist mit viel mehr Energie- und Wasserverbrauch verbunden und führt oft dazu, dass Düngemittel und Pestizide auf unseren Lebensmitteln landen.

Somit schützen wir mit saisonaler Ernährung sowohl das Klima als auch uns selbst. Zudem liefert buntes Obst und Gemüse wertvolle Vitamine, die unseren Körper in der kalten Jahreszeit stärken. Und bunt ist gesund! Wir zeigen Dir, mit welchen saisonalen Wundermitteln Du gegen Kälte und Nässe gerüstet bist.

1. Kürbis – Dieses Herbstgemüse ist vor allem um Halloween herum buchstäblich in aller Munde. Besonders die beliebte Kürbissuppe steht nun vielerorts auf dem Speiseplan. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – ob mit Ingwer, Kokosmilch, Möhren oder Kartoffeln. Schmeckt, ist und macht gesund!

2. Feldsalat – Charakteristisch durch seinen nussartigen Geschmack wird er in der Schweiz auch liebevoll „Nüsslisalat“ genannt. Vor allem für Vegetarier und Veganer ist Feldsalat super praktisch: Er hat den höchsten Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten. Ist Dir zu fad? Tipps zur abwechslungsreichen Zubereitung von veganen Speisen gibt es zu Hauf, auch vegane Wochenenden mit Kochkursen werden mittlerweile angeboten. Also weg von nitratbelastetem Salat und teuren Importen hin zum heimischen Grün!

3. Rote Beete – Rote Beete steht vielleicht noch nicht auf jedem Ernährungsplan. Sollte sie aber! Die Rübe bremst Entzündungen, wirkt anti-oxidativ und bekämpft freie Radikale. Außerdem ist sie momentan überaus günstig und bringt Farbe auf den Teller.

Gemüse kleingerieben

4. Karotten – Ja, manchmal wächst das Superfood direkt vor der Nase: Karotten sind die Stars der heimischen Gemüsesorten. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt 6,5 kg im Jahr. Schon eine mittelgroße Karotte reicht aus, um den Tagesbedarf an Vitamin A zu decken!

5. Kohl – Es gibt so viele Kohlsorten, dass eigentlich niemand behaupten könnte, er möge kein Kohl. Eins haben alle Sorten gemeinsam: Sie sind reich an Vitaminen und haben unterschiedlichste Heilwirkungen. Trotzdem hatte Kohl lange Zeit ein schlechtes Image und galt als Arme-Leute-Essen. Heute gilt vor allem Grünkohl als das ultimative Superfood!

6. Pastinaken – Das Knollengemüse ist eine Zeit lang gewissermaßen aus der Mode geraten und erlebt nun bei Sterneköchen und Alltagsgenießern gleichermaßen langsam sein Comeback. Aus dem Wurzelgemüse lassen sich sowohl deftige Eintöpfe als auch wärmende Suppen und Pürees zaubern. Reich an Kohlenhydraten sättigen sie nachhaltig und enthalten außerdem Vitamin C & B sowie zahlreiche Mineralstoffe.

7. Champignons – Ob aus dem Supermarkt oder selbst gesammelt, braun oder weiß, groß oder klein – Champignons gehören zu den beliebtesten Pilzen der Deutschen. Sie sind einfach in der Zubereitung, schmecken unglaublich lecker und sind die einzigen Pilze, die gut roh genossen werden können. Auch wenn man es ihnen nicht sofort ansieht, bestehen sie zu 90% aus Wasser. Mit nur 16 kcal und 0,3g Fett pro 100g sind sie ein echtes Diät-Geheimnis!

8. Quitten – Das Reinbeißen in eine Quitte ist weniger angenehm: Roh schmecken sie unheimlich bitter und sind sehr hart. Zu Konfitüre gekocht oder als Saft ist die Quitte allerdings eine echte Delikatesse. Mit dem hohen Gehalt an Pektinen, Gerb- und Ballaststoffen sind sie besonders für Magen und Darm eine Wohltat.

9. Äpfel – Klingt unspektakulär? Dabei enthält das knackige Kernobst 30 verschiedene Mineralstoffe und viele wichtige Vitamine. Es heißt ja nicht umsonst: „An apple a day keeps the doctor away!Apfel und Salat“ Äpfel verströmen einen Gas, das den Reifungsprozess anderer Früchte in ihrer Nähe beschleunigt. Manchmal kann dieser Effekt ganz praktisch sein: Harte Kiwis reifen beispielsweise neben einem Apfel in kurzer Zeit nach.

10. Birnen – Birnen besitzen weniger Fruchtsäure als Äpfel und sind somit für Menschen mit sensiblen Mägen sehr bekömmlich. Wer viele Birnen kauft und nicht alle auf einmal verzehren möchte, sollte den größten Teil im Kühlschrank lagern und nur den Bedarf für die nächsten ein bis zwei Tage in seine Obstschale legen. So kann das Überreifen der Früchte vorgebeugt werden.

Und wenn deutsches Saisongemüse und -obst nicht genug ist, dann führt wohl kein Weg daran vorbei, saisonale Produkte rund um den Globus zu naschen. 😉

Wir wünschen viel Spaß und guten Appetit!

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