Klimakuren in Israel am Toten Meer

Baden im Toten Meer

Ein Erlebnis seit mehr als 1000 Jahren

Baden im Toten Meer - Ein Erlebnis

Bereits in der Antike war das Tote Meer ein beliebter Kurort. Aristoteles berichtete von einem See, dessen Salz dafür sorgt, dass weder Mensch noch Tier untergehen können. Auch Kleopatra soll das weiße Gold für Ihre Schönheitsbäder genutzt haben und deshalb entsandte deshalb regelmäßig Karawanen.

Lange Heiltradition

Salz in Händen

Entscheidend für den modernen Tourismus war 1988 die Gründung des Deutschen Medizinischen Zentrums (DMZ) in Ein Bokek, immer noch zentrale Therapiestelle für Patienten. Unter der Kontrolle des überwiegend deutschsprachigen Ärzte- und Therapeutenteam unter Leitung von Dr. Marco Harari werden die physiotherapeutischen Anwendungen wie etwa Schlammpackungen, Massagen und Schwefelbäder im integrierten Gesundheitskomplex des DMZ durchgeführt. Schwerpunkte der Behandlung, die nach einem individuell ausgearbeiteten Therapieplan erfolgt, sind Sonnenbäder in Natursolarien (auf dem Hoteldach) sowie Bäder im Toten Meer. Die – von objektiven Studien bestätigte – Erfolgsquote kann sich sehen lassen: 95 Prozent der Patienten sind nach der Behandlung beschwerdefrei – und das für rund acht Monate. Doch es sind keineswegs nur Kurpatienten mit schweren Leiden, die einen Aufenthalt am Toten Meer buchen. Denn neben den einzigartigen natürlichen Vorzügen des Toten Meeres bieten die dortigen Hotels – allein in Ein Bokek gibt es 7500 Urlauberbetten – ein umfangreiches Wellness- und Beauty-Programm, das auch nicht heilbedürftige Gäste zu schätzen wissen: Ob Sauna oder Whirlpool, Massage oder Kneippbecken, Aroma- oder Thalasso-Therapie, das Angebot lässt keine Wünsche offen.

Einzigartiges Erlebnis

Und dann gibt es natürlich die unzähligen Urlauber, die einfach nur einmal die einzigartige Erfahrung Totes Meer machen möchten. Schon die Anfahrt ist spektakulär, insbesondere wenn man aus dem höher gelegenen Jerusalem kommend den Salzsee, mit 1000 Quadratkilometern Fläche doppelt so groß wie der Bodensee, zum ersten Mal unter sich sieht, eingerahmt vom Abarim-Gebirge mit dem Berg Nebo auf jordanischer und der Negev- Wüste auf israelischer Seite.Am tiefsten Punkt der Erde angekommen, setzt sich der Zauber fort: Die Luft ist trocken und warm, regelrecht würzig, und das vollkommen still daliegende Tote Meer verbreitet eine geradezu meditative Ruhe. Ideal, um sich treiben lassen – im wahrsten Wortsinn: Vorsichtig, über mitunter scharfkantige Salzablagerungen am Ufer hinweg, lässt man sich ins badewannenwarme Wasser gleiten. Wie Öl fühlt es sich an auf der Haut.

Widerstand zwecklos

Floating im Toten Meer in Israel

Und tatsächlich, es trägt einen – die allseits bekannten Fotos von Urlaubern, die Zeitung lesend rücklings durchs Wasser treiben, sind keine Übertreibung. Im Gegenteil: Der Versuch, die Beine unter Wasser zu halten, ist grandios zum Scheitern verurteilt – selbst wenn man sich noch so bemüht, kapitulieren die Füße bei dem starken Auftrieb und schnellen sofort wieder an die Wasseroberfläche. Aber warum auch sich anstrengen? Schon das bloße Liegen auf dem Wasser entlastet spürbar den Körper und entspannt Rücken und Gelenke wohltuend. Stundenlang könnte man das so aushalten! Doch Vorsicht: Auch am Toten Meer kann man einen Sonnenbrand bekommen. Die UV-Strahlung ist zwar geringer wegen der tiefen Lage und der damit verbundenen dickeren Luftschicht, die als Filter dient. Dennoch kann man sich nicht uneingeschränkt der Sonne ausset zen – zumal die Strahlungsintensität im Mittelmeerraum viel höher ist als hierzulande. Wer sich zu einer Kur in einem der Hotels aufhält, bekommt daher genaue „Stundenpläne“ zum Sonnen.

Mitten im Leben

Jeden Tag ewig im Salzwasser zu liegen wäre indes ohnehin viel zu schade, denn es locken zahlreiche bekannte Ausflugsziele. Da ist Ein Gedi mit seinem üppigen Botanischen Garten, in dem man sich mitten in die Tropen versetzt fühlt. Qumran, Fundort biblischer Schriftrollen, die als eine der ältesten Zeugnisse der Menschheit gelten. Und natürlich Masada, die hoch überm Toten Meer thronende Felsenfestung, wo es den fantastischen Ausblick auf Totes Meer, Wüste und Berge als Zugabe gibt. Weitere Exkursionen gefällig? Im Genesis Land, einer Kamelfarm, kann man eine Zeitreise in die biblische Geschichte unternehmen. Kunstfreunde zieht es ins Moshe Castel Museum in Ma’aleh Adumim, das dem bekannten israelischen Maler gewidmet ist. Dazu gibt es viele biblische Stätten im Umkreis. Überhaupt, die Distanzen sind kurz: Ob Jerusalem, Negev-Wüste oder Arava- Ebene, alles ist nur eine Tagestour entfernt. Nur gut zwei Stunden braucht man nach Tel Aviv, um dort zu shoppen und zu chillen, das vielfältige Kulturangebot zu genießen und die weltberühmte Bauhaus- Architektur zu bestaunen. So ist man beim Besuch des Toten Meeres immer … mitten im Leben!

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Praktische Tipps für Kuren am Toten Meer

Schlamm aus dem Toten Meer

Saisonzeiten: Neurodermitis: Frühjahr und Herbst, andere Hautkrankheiten April/Mai bis Oktober/November. Rheuma: ganzjährig, insbesondere Winter. Asthma: Februar bis November. Erholung und Wellness: Frühjahr, Winter und Herbst. Auch in den Wintermonaten ist es angenehm sonnig und warm.

Buchungszeit: Für die Hochsaison (Frühjahr, Herbst) sowie zu Feiertagen und Ferienzeiten drei bis sechs Monate vor dem Wunschtermin.

Antrag bei Krankenkasse: Arzt bescheinigt medizinische Notwendigkeit, empfiehlt Reizklimatherapie am Toten Meer und bestätigt, dass bisherige Therapie in Deutschland erfolglos. Antrag auf Vorsorge- oder stationäre Rehamaßnahme mit Hinweis, dass das Deutsche Medizinische Zentrum (DMZ) anerkannt ist und einen Versorgungsvertrag mit deutschen Krankenkassen besitzt.

Hotelauswahl: Kasse zahlt halbes Doppelzimmer im Vier-Sterne-Vertragshotel, Zuzahlung des Patienten bei Einzelzimmer oder höherem Standard. Veranstalter rechnet direkt über Krankenkasse ab.

Ins Urlaubsgepäck: Hausarzt-Bericht, Medikamente, Hautöl, Sonnenschutz, Badeschuhe.

Kosten: Ein 28-tägiger Aufenthalt mit Flug, Transfer, Hotel, Verpflegung, Therapie kostet die Krankenkasse rund 3000 Euro pro Patient – viel günstiger als deutsche Klinikaufenthalte.

Erfolge: Laut DMZ-Klinik sind 94 Prozent der therapieresistenten Patienten nach 28 Tagen komplett erscheinungsfrei mit nachhaltigem Erfolg und dies ohne Nebenwirkungen.

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