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Ein Mann lehnt ein Glas mit alkoholischem Getränk ab

„Dry January“ – Was bringt ein Monat ohne Alkohol?

  1. Fit Reisen Magazin/
  2. Gesundheitstrends/
  3. „Dry January“ – Was bringt ein Monat ohne Alkohol?
Veröffentlichungsdatum:
16.01.2018
Aktualisiert:
14.01.2026
Lesezeit:
5 Minuten

Alkohol gehört in Deutschland für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag, sei es das obligatorische Feierabendbier oder das Glas Wein zum Essen. Gerade nach den Feiertagen, in denen es von Anlässen zum Anstoßen nur so wimmelt, setzen sich viele Menschen als Neujahrsvorsatz, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren.

Genau hier setzt der "Dry January" an: Der Trend ruft dazu auf, ab Neujahr für den ganzen Monat Januar komplett auf Alkohol zu verzichten. Die Effekte von einem Monat ohne Alkohol reichen von einer Entlastung der Leber bis zu besserem Schlaf.

Was ist der Dry January?·Warum auf Alkohol verzichten?·Vorteile des Dry January·Tipps für den Dry January·Nachteile & potentielle Risiken·Fazit

Bedeutung: Was ist der Dry January?

Dry January bedeutet wörtlich auf Deutsch übersetzt trockener Januar. Dabei handelt es sich um eine Gesundheitskampagne, die Menschen zu einem einmonatigen Alkoholverzicht zu Beginn des Jahres aufruft.

Ursprünglich stammt der Dry January aus Großbritannien, wo die Initiative erstmals 2014 offiziell ins Leben gerufen wurde. Seitdem hat sich der alkoholfreie Januar auch in vielen anderen Ländern etabliert und erfreut sich insbesondere auf Social Media wachsender Beliebtheit. In Deutschland steht die Kampagne unter der Schirmherrschaft des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Gesundheitliche Effekte des Alkoholkonsums: Warum auf Alkohol verzichten?

Medizinisch betrachtet ist Alkohol ein Zellgift, das nahezu alle Organe beeinflusst. Er zählt zu den wesentlichen Risikofaktoren für mehr als 200 Erkrankungen, darunter verschiedene Krebserkrankungen, Erkrankungen der Leber sowie des Herz-Kreislauf-Systems. Auch psychische Beeinträchtigungen und ein erhöhtes Unfallrisiko stehen in direktem Zusammenhang mit Alkoholkonsum.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen zudem, dass jede Form des Alkoholkonsums - selbst in geringen Mengen - langfristig schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Einen risikofreien Alkoholkonsum gibt es demnach nicht.

Ein bewusster Alkoholverzicht - selbst für einen begrenzten Zeitraum - kann daher ein wichtiger Schritt sein, um den Körper zu entlasten, gesundheitliche Risiken zu reduzieren und das eigene Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Laut dem Alkoholatlas 2022 des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) starben in Deutschland im Jahr 2020 rund 14.200 Menschen an Krankheiten, die ausschließlich auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Wenn man Krankheiten einbezieht, bei denen Alkohol ein Mitfaktor ist, liegt die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle jedoch deutlich höher.

Vorteile des Dry January: Was bringt der Verzicht auf Alkohol?

Ein Monat ohne Alkohol kann für Körper und Geist erstaunlich viele positive Effekte mit sich bringen - oft bereits nach wenigen Tagen. Dass Krankheitsrisiken durch den Alkoholverzicht sinken, ist natürlich nicht direkt spürbar. Es gibt aber Effekte, die man möglicherweise bemerkt:

1. Verbesserter Schlaf

Ohne Alkohol kann der Körper wieder tiefere und erholsamere Schlafphasen erreichen. Viele Menschen fühlen sich morgens ausgeruhter, wacher und tagsüber leistungsfähiger.

2. Erholung der Leber

Die Leber ist maßgeblich für den Abbau von Alkohol zuständig und wird dadurch stark belastet. Bereits nach einer Woche ohne Alkohol können sich erste Leberwerte verbessern, und nach 30 Tagen ohne Alkohol berichten viele Studien von einer spürbaren Erholung der Leberfunktion sowie einer weiteren Normalisierung der Leberwerte.

3. Unterstützung beim Abnehmen

Alkohol liefert mit 7 Kilokalorien pro Gramm beinahe so viele Kalorien wie Fett und fördert zudem Heißhunger. Wer sich vorgenommen hat, Gewicht zu verlieren, kann durch einen Alkoholverzicht leichter ein Kaloriendefizit erreichen.

4. Verbessertes Hautbild

Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und kann Entzündungen sowie Hautunreinheiten begünstigen. Der Verzicht kann zu einer besser durchfeuchteten, frischeren und ebenmäßigeren Haut beitragen.

5. Stärkung des Immunsystems

Alkohol schwächt das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für Infekte. Eine alkoholfreie Phase entlastet den Organismus und unterstützt die natürlichen Abwehrkräfte.

6. Stabilere Psyche

Alkohol beeinflusst Botenstoffe im Gehirn und kann Stimmungsschwankungen sowie innere Unruhe begünstigen. Viele Menschen berichten während des Dry January von mehr emotionaler Stabilität, innerer Ruhe und mentaler Klarheit.

Wie schnell sich aber gesundheitliche Effekte beim Alkoholverzicht einstellen und welche es konkret sind, ist individuell verschieden. Einfluss hat neben Vorerkrankungen unter anderem, wie viel man zuvor getrunken hat.

Tipps zum Durchhalten: Wie schaffe ich den Dry January?

Tipps für den Dry January

TippErklärung
Setzen Sie sich klare ZieleDefinieren Sie von Anfang an, warum Sie am Dry January teilnehmen – etwa für Ihre Gesundheit, zur Gewichtsreduktion oder für mehr mentale Klarheit; konkrete Ziele helfen, motiviert zu bleiben.
Reduzieren Sie Versuchungen zu HauseRäumen Sie alkoholische Getränke aus Ihrem direkten Umfeld, um spontane Versuchungen im Alltag zu vermeiden.
Bleiben Sie aktiv im sozialen LebenEin Monat ohne Alkohol bedeutet nicht, sich zurückzuziehen: Gehen Sie bewusst in soziale Situationen und entscheiden Sie sich dort aktiv für eine alkoholfreie Alternative.
Finden Sie genussvolle AlternativenEntdecken Sie alkoholfreie Getränke, Mocktails oder neue Kaffee- und Teevariationen, um Genussmomente bewusst ohne Alkohol zu gestalten.
Suchen Sie soziale UnterstützungInformieren Sie Freunde, Familie oder Kolleg:innen über Ihr Vorhaben oder laden Sie andere ein, gemeinsam am Dry January teilzunehmen.
Sorgen Sie für AblenkungNutzen Sie die Zeit für neue Hobbys, Bewegung oder Projekte, die im Alltag oft zu kurz kommen.
Belohnen Sie sich bewusstFeiern Sie kleine Erfolge mit Belohnungen – etwa durch eine Anschaffung oder ein besonderes Erlebnis vom gesparten Geld.
Führen Sie ein TagebuchHalten Sie Ihre Erfahrungen und Veränderungen schriftlich fest – oft wird erst beim Zurückblicken deutlich, wie positiv sich der Verzicht ausgewirkt hat.
Nutzen Sie die Kraft der GemeinschaftSchließen Sie sich Online-Communities oder Gruppen an, um Erfahrungen auszutauschen und Motivation zu teilen.
Holen Sie nichts nachVerzichten Sie darauf, im Februar bewusst Alkohol „nachzuholen“, um die positiven Effekte des Dry January langfristig zu erhalten.

Nachteile & potentielle Risiken des Dry January

So sinnvoll der Dry January für viele Menschen auch sein kann, ist er nicht für jede Person gleichermaßen von Vorteil bzw. unproblematisch.

Es besteht das Risiko, dass Menschen ihren Konsum als weniger problematisch einstufen, als er tatsächlich ist, frei nach dem Motto: "Ich schaffe einen Monat ohne Alkohol, also habe ich kein Problem." Der Fokus auf einen klar begrenzten Zeitraum kann zudem dazu verleiten, den Alkoholkonsum im Anschluss bewusst oder unbewusst "nachzuholen". Nicht selten folgt darauf ein erneuter oder sogar verstärkter Konsum nach Ende des Monats.

Für Menschen mit einer Alkoholerkrankung ist ein einmonatiger Verzicht keine nachhaltige Lösung. In solchen Fällen geht es nicht darum, den Konsum zeitweise zu reduzieren, sondern Alkohol langfristig aus dem Leben zu verbannen. Wer seinen Alkoholkonsum nicht mehr kontrollieren kann, sollte daher professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und auf langfristige Strategien setzen, anstatt sich ausschließlich auf zeitlich begrenzte Aktionen zu verlassen.

Fazit: Was bringt der Dry January wirklich?

Der Dry January bietet die Möglichkeit, den eigenen Alkoholkonsum bewusst zu hinterfragen und dem Körper eine Pause zu gönnen. Schon ein Monat ohne Alkohol kann spürbare positive Effekte auf Schlaf, Energielevel, Leberfunktion und mentales Wohlbefinden haben.

Im Idealfall bleibt es jedoch nicht bei einem alkoholfreien Januar. Vielmehr kann der Dry January als Ausgangspunkt dienen, um eigene Gewohnheiten zu reflektieren und langfristig einen bewussteren und maßvolleren Umgang mit Alkohol zu entwickeln. Die Erfahrungen aus dieser Zeit helfen dabei, den eigenen Konsum besser einzuordnen und ihn auch über den Januar hinaus nachhaltig zu reduzieren.

FAQ – Häufige Fragen rund um den Alkoholverzicht im Januar

Wie sinnvoll ist der Dry January?

Der Dry January ist sinnvoll, um den eigenen Alkoholkonsum bewusst zu reflektieren, dem Körper eine Pause zu gönnen und positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden zu erleben.

Hat ein Monat ohne Alkohol einen Effekt?

Ja, bereits ein Monat ohne Alkohol kann sich positiv auf Schlaf, Energielevel, Leberfunktion, Stoffwechsel und mentale Klarheit auswirken.

Was passiert beim Verzicht auf Alkohol?

Beim Verzicht auf Alkohol kann der Körper seine Entgiftungs- und Regenerationsprozesse wieder effizienter durchführen, was sich positiv auf Schlaf, Stoffwechsel und mentale Leistungsfähigkeit auswirkt.

Hilft der Verzicht auf Alkohol beim Muskelaufbau?

Ja, der Verzicht auf Alkohol kann den Muskelaufbau unterstützen, da Alkohol die Proteinsynthese hemmt und die Regeneration nach dem Training beeinträchtigt.

Wie schnell erholt sich die Leber?

Die Leber kann sich bereits nach wenigen Tagen bis Wochen ohne Alkohol erholen, wobei sich die Leberwerte oft schon nach ein bis vier Wochen deutlich verbessern.

Welche Nebenwirkungen können bei Alkoholverzicht eintreten?

Beim Alkoholverzicht können vorübergehend Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder innere Unruhe auftreten, da sich Körper und Nervensystem an die veränderte Situation anpassen.

Was stoppt das Verlangen nach Alkohol?

Ein stabiles Essverhalten, ausreichend Schlaf, Stressreduktion, neue Routinen sowie alkoholfreie Alternativen können helfen, das Verlangen nach Alkohol deutlich zu reduzieren.

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Über die Autorin

Natalie Raasch

Natalie ist unsere Wellbeing-Expertin. Ob Wellness, Yoga, Diäten, Ernährungstrends oder Home-Workouts – sie weiß, was wirklich guttut und verpackt es durch ihr Germanistik-Studium in schönste Blog-Artikel.

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