Große Ehre: Yoga ist jetzt Weltkulturerbe


Young woman standing in yoga pose on the beach during the amazing sunset.

Yoga ist toll – und das ist inzwischen sogar hochoffiziell. Die UNESCO hat Yoga zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt. Geehrt wurde damit die Lehre selbst, aber auch ihr Ursprungsland Indien. Das freute auch den indischen Minister für Kultur und Tourismus: „Riesiger Erfolg für Indien! Alle 24 Mitgliedsstaaten des IGC (Intergovernmental Comitee) waren dafür und es war eine einstimmige Entscheidung“, freute sich der Mahesh Sharma nach der Bekanntgabe auf Twitter.

Ihre Entscheidung begründete die Unesco damit, dass Yoga einen positiven Einfluss auf viele Bereiche des Lebens und Indien wesentlich geprägt hat. Seit Jahrhunderten ist Yoga dort alltäglich und somit von großem kulturellen Wert: „Die Philosophie hinter der alten indischen Praxis des Yoga hat viele Aspekte der Art, wie Gesellschaft in Indien funktioniert, beeinflusst, ob in Gesundheit, Medizin oder Bildung und Kunst.“

Yoga - jahrhundertealte Körpertradition

Ebenfalls ein Grund: Die Kombination aus den unterschiedlichen Übungen zielt darauf ab, das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern und ihnen zu helfen. Regelmäßiges Yoga stärkt die Selbstwahrnehmung, die Gesundheit und den Geist. Lebt man die Philosophie, so trägt man außerdem dazu bei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen: Frieden und Wahrhaftigkeit sind wichtige Prinzipien, auch das Nichtverletzen von Menschen und Tieren zählt dazu.

Als besonders lobenswert hebt das Komitee der Unesco außerdem hervor, dass Yoga in allen Bevölkerungsschichten verbreitet ist und es innerhalb der Lehre keine sozialen Unterschiede gibt: „Es wird von Jung und Alt praktiziert, ohne Diskriminierung von Geschlecht, Klasse oder Religion und es wurde auch in anderen Teilen der Welt populär.“

Ab 1900 trat zog Yoga seinen Siegeszug an und verbreitete sich von Indien und Sri Lanka aus auf der ganzen Welt. Durch reisende Lehrer wie Swami Kuvalayananda kam die indische Lehre in den Westen und wurde begeistert aufgenommen. Einen zweiten Yoga-Boom gab es ab 1980 und nun war Yoga nicht mehr aufzuhalten, wobei es vornehmlich um die Körperübungen ging.

2011 praktizierten alleine in den USA 20 Millionen Menschen regelmäßig Yoga, seit 2015 findet einmal jährlich der internationale Yoga-Tag statt.

yoga-weltKein Wunder also, dass die UNESCO nun mitgezogen hat. Jedes Jahr im Winter trifft sich das Komitee, der zwischenstaatliche Ausschuss für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, um zu beraten, was künftig die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit ergänzen soll.

2016 wurden neben Yoga unter anderem auch die Falkerei, die Bierkultur Belgiens oder die Merengue-Musik der Dominikanischen Republik von der UNESCO zu Weltkulturerbe erklärt.

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