Westküste Urlaub

Grüne Westküste

Im irischen Westen herrscht bis heute ursprüngliches, keltisches Flair: Üppige Gefilde, schroffe Küsten, hohe Klippen und der raue Atlantik machen ihn zu einer sagenhaften Märchenwelt. Zahlreiche Naturparks eignen sich ideal für Ausflüge und Wanderungen und auch Kulturliebhaber kommen in Großstädten wie Galway und Limerick auf ihre Kosten. Die beste Möglichkeit, die Westküste der grünen Insel zu erkunden, ist es, sich entlang des sogenannten Wild Atlantic Way zu orientieren. Mit 2600 Kilometern von der Landzunge Malin Head bis zum Naturhafen von Kinsale ist sie die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt. Entlang der Route warten beeindruckende Höhepunkte auf Sie. Genießen Sie Ihren Urlaub an der irischen Westküste.

Wo sich Meer und Land treffen

Der Wild Atlantic Way führt Sie vorbei an rauen Klippen und bezaubernden Städtchen, die sich an die Küste schmiegen. Start ist im nördlichen, abgeschiedenen County Donegal. Hier spielt die Natur die Hauptrolle: Entdecken Sie die beeindruckenden Granitwände von Slieve League, Europas höchster Steilküste, und glitzernde Polarlichter, die in klaren Winternächten über den Himmel huschen. Weiter südlich erreichen Sie die Küsten der Surfer, besonders Mullaghmore Head ist bekannt für seine riesigen Wellen. In Richtung Connemara schlängelt sich der Wild Atlantic Way durch fantastische Buchten, wo es einiges an Kultur und Geschichte zu entdecken gibt, wie beispielsweise das elegante georgianische Westport House oder die Festung der legendären Piratenkönigin Grace O’Malley auf Claire Island. Ganz in der Nähe liegen die berühmten Steilklippen Cliffs of Moher, die von der UNESCO zu Global Geo Park und Special Protection Area gemacht wurden. Der irische Südwesten besteht aus fünf Halbinseln, von denen aus Sie Wale und Delphine beobachten können. Bevor Sie das Ende der Route, den windumtosten Leuchtturm Old Head of Kinsale, erreichen, sollten Sie unbedingt über die Panoramastraße Ring of Kerry fahren. Hier eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf Irlands wildromantische Küste.

Urbanes Flair

Irlands urbane Seite zeigt sich in den Städten Limerick und Galway. Letztere ist mit ihrer vielseitigen Musik- und Kunstszene die lebendige Kulturhauptstadt der Westküste. Neigt sich der Tag dem Ende zu, öffnen hier unzählige traditionelle Pubs und Bars mit Live-Musik. Mehr kulturelle Historik finden Sie in Limerick, einer der ältesten Städte Irlands. Sie liegt am mächtigen Fluss Shannon und wurde bereits im 9. Jahrhundert von den Wikingern gegründet. Neben interessanten Museen, die von Irlands Vergangenheit erzählen, gibt es hier ein facettenreiches Festivalprogramm und bunte Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag St. Patrick’s Day.

Irish Stew und Guiness-Bier

Einst war die irische Küche aufgrund von Hungersnöten, die das Land heimsuchten, als Arme-Leute-Essen bekannt – doch seitdem hat sich viel getan. Zwar sind die traditionellen Gerichte Irish Stew (Kartoffeleintopf mit Weißkohl und Lamm) und Shepherd’s Pie (Fleischauflauf mit Kartoffelbrei überbacken) bis heute einfach und bodenständig, allerdings haben die Klassiker an der Küste, geräuchertes Wildlachsfilet und Angus Beef, wenig mit Ärmlichkeit zu tun. Irlands kulinarische Traditionen in ihrer Reinform lernt man am besten im Irish Pub (public house) kennen. Es ist der Mittelpunkt des sozialen Lebens, hier wird gegessen, musiziert und getrunken. Die Hauptrolle im Pub übernimmt das echt-irische Guinness, ein starkes Dunkelbier. Allen, die etwas Stärkeres mögen, empfiehlt sich ein Irish Whiskey, der für einen einzigartigen Geschmack in aller Welt bekannt ist.

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