Die beliebtesten Wälder Deutschlands
Die schönsten Waldgebiete zum Durchatmen
Frische Luft, Vogelgezwitscher und sattes Grün: ein Spaziergang durch den Wald wirkt wie ein kleiner Urlaub und erdet Körper und Geist. Gerade in Zeiten, in denen Klimawandel und Urbanisierung Wälder bedrohen, lohnt es sich, ihre Schönheit bewusst wahrzunehmen. Anlässlich des Internationalen Tages des Waldes am 21. März hat der Reiseveranstalter Fit Reisen daher zum zweiten Mal untersucht, welche Wälder Deutschlands bei Naturfans am beliebtesten sind.
Für das Ranking wurden die bekanntesten Waldgebiete Deutschlands analysiert. Als Grundlage dienten drei Kriterien: das Google-Suchvolumen, die durchschnittliche Bewertung auf Google Maps sowie die Anzahl der Beiträge mit dem entsprechenden Instagram-Hashtag. Diese Faktoren wurden in einem Punktesystem kombiniert, das die Beliebtheit der Waldgebiete abbildet: Daraus entstand eine Rangliste der 120 beliebtesten Wälder Deutschlands.
Short Findings im Überblick:
- Bayern dominiert erneut mit fünf Wäldern in den Top 10.
- Neuer Spitzenreiter ist der bayerische Zauberwald in der Nähe von Berchtesgaden.
- Das Niendorfer Gehege in Hamburg bleibt stark auf Platz vier.
- Klassiker wie der Oberpfälzer Wald rutschen ab, während der Osterwald einen Sprung in die Top 10 schafft.
- Große bekannte Waldregionen wie der Harz oder der Teutoburger Wald landen außerhalb der Top 10 auf den Plätzen 16 bzw. 44.
Die Top 10 der beliebtesten Wälder 2026
Platz 1: Zauberwald, Bayern
(Gesamtpunktzahl 331 von 360)
Der Zauberwald verbessert sich deutlich und erreicht in diesem Jahr Rang eins, nachdem er 2025 noch auf Platz 13 lag. Das Gebiet ist ein landschaftlich reizvoller Abschnitt im Bergwald zwischen Ramsau-Ort und Hintersee. Dichte Baumbestände, schmale Pfade und kleine Lichtungen prägen die Umgebung. Verschiedene Wege führen durch abwechslungsreiche Natur und zu ruhig gelegenen Aussichtspunkten. Besonders Familien und NaturliebhaberInnen schätzen die ruhigen Bereiche sowie die Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.
Platz 2: Eilenriede, Niedersachsen
(Gesamtpunktzahl 320 von 360)
Die Eilenriede in Hannover zählt zu den größten Stadtwäldern Europas. Sie belegt Platz zwei und steigt damit gegenüber dem letzten Jahr deutlich auf, als sie noch auf Rang 10 lag. Als einer der größten innerstädtischen Wälder Europas bietet das Gebiet umfangreiche Möglichkeiten für Erholung und Freizeitaktivitäten mitten im urbanen Raum. Die Eilenriede ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York. Kilometerlange Wege ermöglichen ausgedehnte Spaziergänge sowie sportliche Aktivitäten. Die Vielfalt an Baumarten, Vögeln und Pflanzen macht die Eilenriede zu einem wichtigen Naherholungsgebiet.
Platz 3: Perlacher Forst, Bayern
(Gesamtpunktzahl 315 von 360)
Der Perlacher Forst belegt in diesem Jahr Platz drei. Damit liegt er drei Plätze höher als im vergangenen Jahr, als er noch Rang sechs erreichte. Das Waldgebiet südlich von München wird häufig für Spaziergänge, Radtouren und andere Freizeitaktivitäten genutzt. Waldwege führen vorbei an Seen und durch schattige Baumreihen. Sowohl Einheimische als auch BesucherInnen nutzen die Lage und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Die Mischung aus Laub- und Nadelwäldern sorgt für abwechslungsreiche Landschaftsbilder und bietet Lebensraum für verschiedene Tierarten.
Platz 4: Niendorfer Gehege, Hamburg
(Gesamtpunktzahl 309 von 360)
Das Niendorfer Gehege in Hamburg kommt im Wald-Ranking 2026 auf Platz vier. Das Waldgebiet im Hamburger Nordwesten dient vielen Menschen als Naherholungsraum. Alte Buchen, Fichten und Eichen prägen das Landschaftsbild. Spazierwege, Joggingstrecken und familienfreundliche Bereiche bieten Möglichkeiten für Bewegung und Erholung abseits des städtischen Alltags.
Platz 5: Siebentischwald, Bayern
(Gesamtpunktzahl 300 von 360)
Der Siebentischwald landet in diesem Jahr auf Platz fünf und lag im Vorjahr auf Rang sieben. Das Waldgebiet im Süden von Augsburg umfasst ausgedehnte Waldflächen entlang des Lech. Zahlreiche Wege eignen sich für Spaziergänge, Joggingrunden und Radtouren. Ruhige Lichtungen sowie eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt prägen das Landschaftsbild.
Platz 6: Oberpfälzer Wald, Bayern & Dresdner Heide, Sachsen
Oberpfälzer Wald, Bayern
(Gesamtpunktzahl 299 von 360)
Der Oberpfälzer Wald erreicht in diesem Jahr Platz sechs, nachdem er 2025 noch Rang zwei belegte. Das Gebiet umfasst weite Waldflächen und zahlreiche Naturparks wie beispielsweise den Naturpark Oberpfälzer Wald. Die abwechslungsreiche Topografie bietet verschiedene Möglichkeiten für Wanderungen, Radtouren und Naturbeobachtung. Besonders die zahlreichen naturnahen Wanderwege prägen das Freizeitangebot der Region.
Dresdner Heide, Sachsen
(Gesamtpunktzahl 299 von 360)
Die Dresdner Heide kommt ebenfalls auf Platz sechs und verbessert sich damit gegenüber Rang 10 im letzten Jahr. Das Waldgebiet nahe der sächsischen Landeshauptstadt umfasst dichte Baumbestände, kleine Bäche und ruhige Lichtungen. Ein dichtes Netz aus Wegen ermöglicht Spaziergänge, Fahrradtouren und andere Freizeitaktivitäten. Die reiche Flora und Fauna lädt zum Entdecken ein und macht den Besuch zu einem Naturerlebnis.
Platz 8: Osterwald (Zingst), Mecklenburg-Vorpommern & Hainich, Thüringen
Osterwald (Zingst), Mecklenburg-Vorpommern
(Gesamtpunktzahl 293 von 360)
Der Osterwald auf der Halbinsel Zingst teilt sich den achten Platz und schafft damit erstmalig den Sprung in die Top 10. Das Waldgebiet zeichnet sich durch ruhige Wege, Lichtungen sowie die Nähe zu Wasserlandschaften aus. Die Kombination aus Küstenlandschaft und Wald bietet abwechslungsreiche Naturerlebnisse. Spaziergänge und Ausflüge mit der Familie gehören zu den häufigsten Aktivitäten in dem Wald.
Hainich, Thüringen
(Gesamtpunktzahl 293 von 360)
Auch der Thüringer Hainich landet auf dem achten Platz. Mit einer Fläche von rund 130 Quadratkilometern gilt er als größtes zusammenhängendes Laubwaldgebiet Deutschlands. Alte Rotbuchenbestände und zahlreiche seltene Pflanzenarten prägen das Gebiet. Ein Netz aus Wanderwegen ermöglicht Einblicke in verschiedene Waldlandschaften und Lebensräume.
Platz 10: Bayerischer Wald, Bayern
Bayerischer Wald, Bayern
(Gesamtpunktzahl 291 von 360)
Der Bayerische Wald bleibt ein Klassiker im Ranking und belegt in diesem Jahr den zehnten Platz, während er in 2025 noch auf Platz 8 kam. Die Mittelgebirgslandschaft ist geprägt von ausgedehnten Nadelwäldern, Höhenzügen und zahlreichen Wanderwegen. Als ältester Nationalpark Deutschlands steht der Schutz der Natur hier im Mittelpunkt. Das Gebiet zählt zu den artenreichen Lebensräumen in Deutschland und bietet vielfältige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten.
Gesamtauswertung der populärsten Wälder Deutschlands
Das sind Deutschlands beliebteste Waldgebiete
Karte der beliebtesten Wälder in Deutschland
Die Wälder im Jahresvergleich 2025 & 2026
2026 gibt es einen Wechsel an der Spitze: Der Zauberwald in Bayern sichert sich erstmals den Gesamtsieg und verdrängt damit den Vorjahresführer von Platz eins. Bayern zeigt sich insgesamt besonders stark und stellt gleich mehrere Wälder in den Top Ten - darunter auch der Perlacher Forst, der Siebentischwald sowie der Oberpfälzer Wald. Damit baut das Bundesland seine Position als eines der beliebtesten Ziele für Natur- und Wanderfans weiter aus.
Auch andere Regionen holen auf: Niedersachsen platziert mit der Eilenriede erneut einen Wald unter den Top Drei, während das Niendorfer Gehege in Hamburg seine starke Platzierung aus dem Vorjahr verteidigt und weiterhin zu den beliebtesten Stadtwäldern Deutschlands zählt. Sachsen ist mit der Dresdner Heide ebenfalls in den Top Ten vertreten und bestätigt seine Relevanz im Ranking.
Auffällig ist zudem die Vielfalt unter den bestplatzierten Wäldern: Neben bekannten Klassikern schaffen es auch weniger bekannte Gebiete wie der Osterwald in Mecklenburg-Vorpommern oder der Hainich in Thüringen weit nach vorne. Insgesamt zeigt der Jahresvergleich: Deutschlands Wälder gewinnen weiter an Beliebtheit - sowohl als Naherholungsorte in Städten als auch als weitläufige Naturregionen für Outdoor-Erlebnisse.
>> Hier finden Sie die Gesamtansicht der Wälder des Rankings 2025.
Methodik
Für die Neuauflage des Rankings wurden die bekanntesten Waldgebiete Deutschlands erneut auf ihre Popularität hin untersucht. Bewertet wurden das Suchvolumen bei Google, die durchschnittlichen Bewertungen auf Google Maps sowie die Anzahl an Beiträgen mit den zugehörigen Instagram-Hashtags. Nur vollständig bewaldete Gebiete mit klar erkennbaren Google Maps-Einträgen und mindestens zehn Bewertungen wurden berücksichtigt. Für jedes Kriterium konnten maximal 120 Punkte erreicht werden, sodass die Höchstpunktzahl insgesamt 360 Punkte betrug. Der Stichtag der Auswertung war der 2. März 2026.
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