Klaipeda Urlaub

Wo sich alles um Schiffe dreht


Willkommen in der drittgrößten Stadt Litauens. Ihr Werdegang ist von einer wechselhaften Geschichte beeinflusst. Mit seiner direkten Lage an der Ostsee spielt hier vor allem eines eine große Rolle: das Wasser. Maritimes Flair erfasst die Stadt nicht nur einmal jährlich bei ihrem großen Stadtfest. Ganzjährlich haben Stadtbesucher die Möglichkeit im Meeresmuseum, auf dem Segelschiff Meridians oder im Delphinarium dem kühlen Nass näher zu kommen. Lagebedingt ergibt sich für die litauische Stadt noch eine weitere Rolle: als nördlichster eisfreier Hafen der Ostseeküste beheimatet sie weiterhin den größten und einzigen handelstauglichen Hafen und bietet somit auch Platz für den Kreuzfahrertourismus.


Einflüsse aus Nordwesteuropa


Die Handelstradition geht mittlerweile schon einige Jahre zurück. Die 1252 damals unter dem Namen Memelburg gegründete Stadt trug schon immer eine wichtige Rolle im Handel und knüpfte so wichtige Kontakte zu anderen europäischen Ländern. Heute merkt man der Stadt besonders den Einfluss Skandinaviens und Deutschlands an. Die Architektur Klaipedas lässt sich durch einen Mix aus alt und neu beschreiben. Besonders am Stadtkern lässt sich ein typischer Stil der deutschen Mittelalterstädte erkennen. Zahlreiche Fachwerkhäuser ergänzen das Stadtbild. Im Zentrum der Altstadt liegt der einladende Theaterplatz. Auf ihm findet man den Simon-Dach-Brunnen und eine Statue, die dem Poeten gewidmet ist. Ebenso interessant ist der Skulpturenpark Mazvydo, der vor allem Kulturinteressierte in die Stadt an der Ostsee zieht.


Auf den Spuren der Kultur


Vor den Toren der Stadt warten zwei ganz besondere Höhepunkte auf Reisende. Entschleunigung erfuhr schon Thomas Mann auf einer Düne im Meer. Die Landzunge zwischen Ostsee und Kurischem Haff ist bei Reisenden überaus beliebt. Von der UNESCO wurde sie sogar zum Weltkulturerbe ernannt. 25 Kilometer nördlich Klaipedas liegt mit Palanga ein Heilbad, dass seine Besucher von Kopf bis Fuß verwöhnt. Wer nicht so weit reisen möchte, findet in dem 25 Hektar fassenden Botanischen Park der Stadt ein fröhliches Farbenmeer, dass alle Sinne erfreut.

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