Weserbergland / Teutoburger Wald Urlaub

Deutschland

Der Sage nach gelang es dem Cheruskerfürsten Hermann bereits 9 nach Christus die Gegend bei Detmold gegen die Römer für sich gewinnen. Ihm zu Ehren steht dort nun das Hermannsdenkmal – ein Denkmal, das viele Wanderer anlockt. Gelegen im Teutoburger Wald ist es eines der Ziele, die die Naturfreunde neben der Natur herbeizieht. Der Teutoburger Wald wird in zwei Gebiete geteilt. Im Süden befindet sich das Eggegebirge, im Norden das Wiehengebirge. Auf einer Höhe von 446 Metern befindet sich der höchste Punkt des Gebirges, der Barnacken. Sehenswert, neben dem Schloss Detmold sind außerdem die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg.


Sanfte Hügelketten mit Wiesen und Wäldern, Wildparks, Wanderwege – Naturliebhaber finden im Teutoburger Wald ihr Paradies. Für Wanderer gibt es den Hermannsweg, benannt nach dem oben beschriebenen Helden, der über 156 Kilometer von Rheine bis an die Lippische Velmerstot führt. Als Höhenweg bietet er nicht nur einen fantastischen Blick über die Landschaft, sondern ist mittlerweile auch als qualifizierter Wanderweg aufgelistet und verfügt somit über perfekte Wegweiser.


Weserbergland


Der Teutoburger Wald liegt teilweise im Weserbergland, das selbst zwischen Hann. Münden und Porta Westfalica in Niedersachsen liegt. Wie der Name schon vermuten lässt, spielt hier die Weser eine hervorragende Rolle. Wenn es um die Freizeitmöglichkeiten im Weserbergland geht, bieten sich Fahrten auf der Weser oder Kanutouren an. Im naheliegenden Naturpark Solling-Vogler kommen Mountainbike Liebhaber auf ihre Kosten. 760 Kilometer sind Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen gewidmet. Aber auch die Weser-Radwege und der Weserbergland-Weg führen die Radfahrer oder Wanderer gut durch das Land. Auf ihrer Tour gelangen Sie zu romantischen Burgen und Schlössern, betreten historische Altstädte und erleben das lebendige Hochmoor.


Von reichen Städten und Fortschritt


Mit Bad Pyrmont ist im Weserbergland ein Heilbad mit besonderem Ruf zu Hause. Die heilenden Kräfte waren schon früh Adligen bekannt, sodass sich hier frühzeitig eine Elite ansiedelte. Die fürstliche Kurstadt lässt auch heute noch das wohlhabende Leben vergangener Tage spüren. Das Schloss Pyrmont spiegelt die Renaissancezeit wieder und auch die Stadtkirche bietet einen schönen Anblick. Auch Bodenwerder hat einen guten Ruf. Nicht wenig Einfluss darauf hatte auch die insuläre Lage, die der Stadt Schutz und Entwicklungschancen zugleich bot. Gelegen an dem Handelsweg der Zeit, der Weser, entwickelte die Stadt sich über die Jahre zu einem wohlhabenden Sitz, davon erzählen auch die zahlreichen Fachwerkhäuser der Stadt. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Rattenfängerstadt Hameln und Stadthagen, die als erste Stadt an dem Handelsweg – dem Hellweg – angesiedelt wurde.

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