Troodos Gebirge Urlaub

Zypern (Insel)

Eine Stunde nur dauert es in Zypern, bis man vom Strand in die Berge kommt. Im Südwesten liegt das Troodos Gebirge, das der perfekte Ort ist für eine kleine Abkühlung und eine Abwechslung vom Strand-Urlaub bietet.

Pfade und Wege führen durch dichte Wälder, in denen mächtige Eichen, Kiefern, Pinien und Zedern Schatten spenden. Lauschen Sie dem Rauschen der Blätter und atmen Sie den Duft der Bäume und die frische Luft tief ein. Während in den tieferen Gebieten Zyperns Schwitzen angesagt ist, sorgt hier eine kühle Brise für Erfrischung.

Ein Erlebnis zu jeder Jahreszeit

Im Winter ist das Troodos Gebirge sogar ein Skigebiet, auf dem höchsten Berg Olympos können sich von Januar bis März die Wintersportler auf dem tiefverschneiten Gipfel austoben. In den restlichen Monaten warten die zahlreichen Wanderwege, die von anspruchsvoll bis leicht alles bieten, was das Spaziergänger-Herz erfreut.

Berühmt ist beispielsweise der „Artemis“-Weg rund um den Olympos, der sieben Kilometer lang ist. Er führt vorbei an Holzhütten, einer 400 Jahre alten Kiefer und zahlreichen Aussichtspunkten, von denen sich ein herrlicher Blick über die Insel bietet.

Zu entdecken gibt es auch Wasserfälle, an denen Flüsse in die Tiefe stürzen, Quellen, aus denen die Bäche Zyperns entspringen, die letzten freilebenden Mufflons und Scheunendachkirchen.

Kultur satt im Troodos Gebirge

Von denen zählen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe und sie sind der beste Beweis dafür, dass man Dinge nicht nach deren Äußeren bewerten sollte. Denn von außen machen sie nicht viel her: Tiefe Dächer und alte Gemäuer lassen sie aussehen, als wären sie simple Scheunen. Die Überraschung wartet, nachdem man die Eingangstür aufgemacht hat: Bunt bemalte Wände und leuchtende byzantinische Fresken sorgen bei den Besuchern für vor Staunen offene Münder.

Ebenfalls für Staunen sorgt das Kloster Kykkos, das zehn Kilometer westlich von Pedoulas liegt. Es ist das mächtigste Kloster Zyperns und schon die Anfahrt ist ein wahres Erlebnis! Die Fresken und Mosaiken des Klosters sind beeindruckend, das absolute Highlight hingegen ist die Marienikone. Angeblich wurde sie vom Evangelisten Lukas auf ein Holzbrett gemalt, als Maria noch lebte.

Im Norden des Gebirges liegt außerdem das Pilgerdorf Kalopanayiotis, das ein echter Geheimtipp ist. Das malerische Dorf wartet mit Pflasterstein-Straßen, traditioneller Architektur und Schwefel-Heilquellen auf.

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