Insel Euböa Urlaub

Die zweitgrößte Insel Griechenlands ist trotz ihrer 3.660 km² nicht so bekannt wie die anderen großen Tourismusziele Kreta oder Kos. Dabei liegt die langgestreckte Insel, die auch als kulturelle und geografische Verlängerung Attikas gilt, keine drei Autostunden von Athen entfernt. Ein Grund, wieso der Tourismus hier noch nicht so boomt wie auf vergleichbaren Inseln, mag die Anreise sein. Ohne Flughafen muss man wohl oder übel den Seeweg mit der Fähre oder aber über eine Brücke in Kauf nehmen.

Leichte Anreise

Was dann auf den Besucher wartet, ist eine verkannte Schönheit Griechenlands, die zu Recht besonders unter Griechen selbst Wochenend- oder Sommerurlaubsreiseziel ist. Hier ist noch alles so ursprünglich schön, dass Griechenlandfans ins Schwärmen kommen, wenn sie von den Reizen Euböas erzählen. Abgesehen von der Hauptstadt Chalkida finden sich auf der Insel lediglich kleine, urige Fischer- oder Bergdörfer, die ihren Charme noch nicht verloren haben.

Grüner Norden

Gegensätzlich sind vor allem der Norden und Süden. Eine Reise in den Norden Euböas wird Ihre Sinne verwöhnen. Hier streifen Sie durch Kiefernwälder, Pinien- und Platanenhaine. Grün gibt es hier in sämtlichen Ausführungen, selbst Wasserfälle lassen sich erblicken. Und bei Ihrem Streifzug durch die prachtvolle Natur liegt immer ein Duft von Rosmarin und Thymian in der Luft, wie er es nur im mediterranen Klima tut. Viele endemische Pflanzen fühlen sich in diesem Klima wohl. Besonders schön ist die Hafenstadt Limni, die mit ihren neoklassizistischen Gebäuden ein ganz eigenes Flair versprüht.

Quelle der Ruhe

Ebenfalls im Norden angesiedelt ist das antike Heilbad Loutra Edipsou. In fantastischer Umgebung profitieren Sie hier von den regionalen Thermalquellen, die sowohl entspannend als auch heilend zu Ihrem Wohlbefinden beitragen. Insgesamt zeichnet sich Euböa durch ihre Ruhe aus. Schöne Natur und einsame Plätze bieten die perfekte Umgebung für eine revitalisierende Auszeit nach Herzenslust – damit Sie wieder durchatmen können.

Lebhafter Süden

Auch der Süden hat seine Reize und ist zwar landschaftlich um die sturmgepeitschte Südspitze Kavo Doro eher karg, dornig und sonnenverbrannt, aber auch besonders liebenswert. Hier wechselt das Bild zwischen einsamen Ziegenherden, die auf der Straße weiterziehen und den idyllischen Orten Karystos und Mormari, die mit Bars und regem Treiben locken. Ebenfalls im Süden finden sich die vor der Küste vorgelagerten neun Petali Inseln. Ein malerisches Bild, vor allem im Sonnenuntergang. Das kristallklare Wasser, der blaue Himmel, weiße Kapellen, schroffe Berge und Gipfel gehören zu dem natürlichen Bild Euböas – und natürlich die griechische Gastfreundlichkeit, die auf Euböa noch typisch griechisch ehrlich ist.

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