Ostsee / Finn. Meerbusen Urlaub

Estland

Soome laht ist die estnische Bezeichnung für den Finnischen Meerbusen. Die ca. 390 Kilometer lange Bucht erstreckt sich über die Küsten dreier Länder: Estland, Finnland und Russland. Die drei größten Städte der Region sind dementsprechend Tallin, Helsinkis und St. Petersburg. Insgesamt fasst das Gebiet eine Fläche von beeindruckende Fläche von 29.800 km². Dabei ist der tiefste Punkt 121 Meter tief. Für Segler, die nach St. Petersburg segeln wollen, ist der Seeweg durch den Finnischen Meerbusen unumgänglich.


Die Perlen im Meer


Ein Glück, dass allein die estnische Küste einige Highlights zu bieten hat. Mit ihren etwa 1.500 Inseln, die natürlich nicht alle im Finnischen Meerbusen liegen, umfasst die komplette estländische Festlandküste rund 600 Kilometer. Koipsi, Osmussar, Kräsuli, Naissaar, Prangli und Vormsi hingegen liegen im Gebiet des Soome laht. In der Region hat der Fischfang Tradition, weshalb man auch heute noch zahlreiche Kutter über den Seeweg schippern sieht.


Wasser im Allgemeinen ist bekannt für seine beruhigende Wirkung. In Estland findet man Ruhe und Abgeschiedenheit, aber nicht nur auf dem Wasser, sondern auch auf zwei besonderen Inseln. Saaremaa ist mit knapp 2.600 km² die größte Insel des Landes. Trotzdem lässt es sich auf ihr wunderbar entspannen und die Natur genießen. Hiumaa ist mit 965 km² die zweigrößte Insel und mit 60 % eine sehr waldreiche Region. Inmitten des Grüns lässt es sich herrlich entspannen und durchatmen.


Traditionsbewusstsein in Estland


Wie im gesamten Gebiet der Ostsee finden sich auch an der Ostseeküste Estlands die Spuren von vergangenen Zeiten. Als Überreste und Erinnerung an die Eiszeit finden sich an der Küste noch zahlreiche Findlinge. Auch in der Hauptstadt Tallin findet sich noch ganz viel Tradition. Estland ist der nördlichste Staat im Baltikum und verfügt in seiner Altstadt noch über zahlreiche mittelalterliche Bauwerke. Die mit dem UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Altstadt zieht neben anderen Sehenswürdigkeiten und vielen Museen Jahr für Jahr viele Touristen in die Hauptstadt.


Aber auch außerhalb der Hauptstadt lässt es sich bestens aushalten. Auch wenn der Spitzname „Venedig des Nordens“ für Haapsalu ein wenig hochgestochen ist, so finden sich dort und in Päru zahlreiche Seebäder und wunderschöne Strände, die die beiden Plätze zu Sommerhauptstädten machen. Estland eignet sich auch aufgrund der Artenvielfalt in Naturreservaten besonders für einen Urlaub. Die groß- und mischflächigen Nadelwälder laden Wanderer und Frischluftanbeter zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

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