Mit einem gesunden Darm & Heilkräften des Meeres gegen Burnout


K. Matthias Rolle, Mediziner und Ärztlicher Leiter des Gesundheitszentrums im OCÉANO Hotel Health Spa – Tenerife, in einem Interview über aktuelle Erkenntnisse zur Burnout Prävention.

Das OCÉANO Health Spa TenerifeMünchen/Punta del Hidalgo, im Juli 2014
Burnout“ ist in aller Munde und doch kaum greifbar. Die Symptome sind vielschichtig,  das  Thema  ebenso  ernst  wie  belächelt.  Unsicherheit  hat  sich  breit  gemacht  und  der Gesundheitsbewusste fragt sich einmal mehr: „Was kann ich wirklich vorbeugend tun?“ oder „Bin ich sogar bereits betroffen?“ In einem Interview hat K. Matthias Rolle die wichtigsten Fragen zum Burnout-Syndrom beantwortet und bei der Burnout-Prävention den ganzheitlichen Ansatz betont. Eine herausragende Rolle schreibt er dem Darm zu – einem oft unzureichend beachteten und in unseren Köpfen mit Scham belegten Organ, dessen Funktionalität für die menschliche Gesundheit allerdings von herausragender Bedeutung ist.

Herr Rolle, viele Jahre ist das Burnout-Syndrom eine reine „Manager-Krankheit“ gewesen, hauptsächlich als Folge von Stress. Wie sehen Sie das?
Neuesten Erkenntnissen zur Folge sind es nicht die vielbeschäftigten Manager, die unter Stress  leiden. Manager zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie Stress besser bewältigen können als viele andere.
Die Frage, die sich daher stellt: Warum gelingt ihnen das und warum gelingt es Burnout-Betroffenen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr? Es gilt also herauszufinden, warum Stress zunächst positiv erlebt wird und damit eher noch ein Anreiz für Leistung ist und warum ab einem gewissen Punkt die Stressbelastung als Überforderung erlebt wird, sodass dann eine Dynamik in Gang kommt, die zu emotionaler Erschöpfung und  Leistungsverlust führt.

Wenn wir über Burnout sprechen, dann ist ärztliche Unterstützung erforderlich. Wie aber merke ich schon davor, dass bei mir etwas nicht stimmt? Gibt es erste Warnsignale, die mir Körper, Geist oder Seele senden?
Es gehört gerade zum Burnout, dass man selbst nicht in der Lage ist, die Bremse zu ziehen. Warnsignale, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Konzentrations- und Libidoverlust werden nicht  ernst genommen. D.h. hier gilt es eine höhere Sensibilität zu entwickeln und vorbeugend aktiv zu werden.

Ihr Haus ist auf die F.X. Mayr Kur spezialisiert und Sie haben seit 2012 ein neues Thalasso Zentrum. Können diese beiden Säulen Ihres Gesundheitskonzepts dabei helfen, wieder neue Energie zu schöpfen? Und wenn ja, wie?
In der F.X. Mayr Medizin stellen wir den Darm in das Zentrum der Behandlung. Hauptziel ist die Entschlackung und Sanierung des Darms, so dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Dies ist insofern für die Burnout-Prävention interessant, als dass die neuere Forschung gezeigt hat, von welch enormer Bedeutung der Darm für das emotionale Gleichgewicht ist. Ein gesunder Darm bietet daher die beste Voraussetzung für einen Turnaround und damit auch eine erfolgreiche Burnout-Prävention.
Im Rahmen der Thalassotherapien nutzen wir zur Stärkung von Gesundheit und Wohlbefinden die Kraft des Meeres. D.h. dem Körper werden durch bestimmte Maßnahmen von innen und außen Meeresprodukte wie Algen und Meerwasser zugeführt, die zum Beispiel zum Abbau von Stress und zur Linderung von Schlafbeschwerden beitragen. Mit Thalasso, übrigens eine seit Jahrhunderten bewährte Therapieform, die wir nach neuesten Erkenntnissen einsetzen, holen wir uns die Natur ins Haus und können so mit fachkundiger Anleitung maßvolle Reize setzen.

Haben Sie ein spezielles Programm zur Burnout-Prävention entwickelt, welches eine sinnvolle und vorbeugende Maßnahme darstellt?
Wir sind als Gesundheitshotel im präventiven Bereich tätig und wollen keine Klinikbehandlung ersetzen. Gesundheitsbewusste, die vitaler werden oder einem Burnout sinnvoll begegnen wollen, sind bei uns gut aufgehoben. Das Programm „F.X. Mayr Intensiv“, das eine spezielle Ernährungsform, Massagen, Thalasso und weitere Anwendungen inkludiert, bildet dabei den idealen Rahmen für die individuelle Burnout Prävention, die durch die Diagnostik im Vorfeld, wie Laboruntersuchungen bezüglich des Darmes oder eine HRV Messung zur Beurteilung des vegetativen Nervensystems, ergänzt wird.

Wie kann ein Tag in diesem Programm zum Beispiel aussehen?
Standard sind drei Mahlzeiten, die zu regelmäßigen Zeitpunkten eingenommen werden sollen und ärztliche Kontrollen, mehrfach wöchentlich. Neben „festen“ Elementen der Therapie nutzen unsere Gäste ein vielfältiges Angebot – von Morgenübungen über Bäder und Saunen bis hin zum kulturellen Abendprogramm. Jeder soll sich hier wohlfühlen und seinen eigenen Rhythmus finden, insbesondere auch, was die Intensität der therapeutischen Behandlungen anbelangt.
Der Gast ist damit von Anfang an mit in der Verantwortung und lernt damit, sein Wohlbefinden auch nach dem Aufenthalt im OCÉANO weiterzupflegen. Natürlich genießen viele der Gäste unsere einzigartige Lage im Norden von Teneriffa, die zu traumhaften Spaziergängen und Wanderungen einlädt und damit einmal mehr zu Erholung und zum Kraftauftanken dient.

Haben Sie als Experte denn Empfehlungen, um es im Anschluss an meinem Aufenthalt im OCÉANO Hotel Health Spa erst gar nicht mehr so weit kommen zu lassen, dass eine Burnout-Gefahr besteht?
Grundsätzlich müssen wir uns den ganzen Menschen anschauen und zwar in seiner ganzen Individualität. So individuell wie die Ursachen für die Beschwerden sind, die wir finden müssen, sind dann auch die Lösungen. Prinzipiell ist es aber – wie bereits gesagt – immer hilfreich auf seinen Biorhythmus zu achten. Achten Sie insbesonders auf einen erholsamen Schlaf.

Herzlichen Dank für das Interview, Herr Rolle.

Interessiert? Hier geht es direkt zum OCÉANO Hotel Health Spa – Tenerife >>

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