Burnout & Depression: Symptome und Therapie

Die innere Balance wiederfinden

Was ist eine Depression?

Burnout und Depression sind zu Volksleiden geworden, sind sich die Psychologen und Psychiater einig. Fast jeder zweite durchlebt mindestens ein Mal eine Phase, die als Depression klassifiziert werden kann.

Dabei gibt es eine Liste mit Symptomen, anhand derer festgestellt wird, welchen Schweregrad die Depression hat, oder ob es sich lediglich um einen „leichte depressive Verstimmung“ handelt.Die drei Hauptsymptome sind:

  • Verlust von Interessen und Freuden
  • Innere Leere, Gefühl der Verzweiflung
  • Antriebslosigkeit, Energielosigkeit

Dazu kommen die Begleiterscheinungen:

  • Gefühl, wertlos zu sein
  • Gefühl, an allem Schuld zu sein
  • Konzentrationsstörungen
  • Pessimistische Sicht auf die Zukunft
  • Schlafstörungen: Häufigstes Symptom
  • Verändertes Essverhalten
  • Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen
  • Gefühllosigkeit
  • Innere Unruhe
  • Körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Herzschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme

Was ist ein Burnout?

Der Burnout ist meist eine Unterform der Depression und wird häufig als solche eingestuft, was Therapiemaßnahmen betrifft. Allerdings entsteht er meist in Zusammenhang mit beruflicher Überforderung, während die Depression oft ohne erkennbare Ursache auftritt. Ein wichtiges Symptom, das Burnout-Patienten haben und Depressive nicht ist die „reizbare Schwäche“. Das bedeutet, dass man sich kraftlos und müde fühlt, aber gleichzeitig nervös und unruhig, was zu einer leichten Reizbarkeit und manchmal zur Aggressivität führt.

Ein Burnout ist häufig die Folge davon, dass man die eigenen Bedürfnisse über eine längere Zeit hinweg ignoriert hat und sich stattdessen für Arbeit und Mitmenschen aufgeopfert hat. Darum ist Burnout auch eine unter den Patienten beliebtere Diagnose als die der Depression, da sie mit beruflichem Erfolg und Altruismus assoziiert wird.

Therapie: Das hilft gegen Burnout und Depression

Spaziergang am Strand

Nichtsdestotrotz bedürfen sowohl Menschen mit Burnout als auch mit Depressionen einer umfangreichen Therapie, die unter anderem in einem Kuraufenthalt bestehen kann.

Mit Hilfe von Psychologen und Psychiatern müssen Betroffene dafür sorgen, wieder auf sich selbst zu achten. Stressfaktoren müssen reduziert werden und Strategien entwickelt, die dafür sorgen, dass es nicht mehr zur völligen Erschöpfung kommt.

Dies kann ein langwieriger Prozess sein, der aber auf jeden Fall durchlaufen werden muss, um in Zukunft stabil zu sein und die depressiven Episoden zu vermindern. Als Akuthilfe empfehlen Experten Bewegung an der frischen Luft und den Kontakt mit Freunden. Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training sind ebenfalls hilfreich, um für Atempausen im Alltag zu sorgen.

Neue Kraft durch Kur-Aufenthalt

Wellness Hotel - Bewegung im Fitnessraum

Um diesem einmal komplett zu entfliehen eignet sich ein Kur-Aufenthalt, bei dem Experten ein auf Sie zugeschnittenes Programm zusammenstellen. Mit Sport, Gesprächstherapie und  Entspannungsübungen schöpfen Sie neue Kraft. Bei einer Kur- oder Präventionsreise kümmern sich Experten um Ihr seelisches und leibliches Wohl und zeigen Ihnen Strategien, wie Sie auch Zuhause Ihrem Leiden vorbeugen können.

Fit Reisen hat eine Vielzahl an Hotel- und Klinik-Angeboten, die Betroffenen helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Für die Bürokratie vor dem Kur-Aufenthalt haben wir außerdem einen Leitfaden zusammengestellt, der auch Ihnen helfen wird, den Papierkram so schnell und einfach wie möglich zu erledigen, damit auch Ihrer Kur nichts mehr im Wege steht.

Weiterführende Informationen

Kurantrag

Präventionszuschuss

Prävention bei Burn-Out & Stress im Blog

Studien zu Stress, Burn-Out & Depression

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