Stresslevel-Erhebung 2012

Hohe Belastung im Alltag

Während die Welt um uns herum immer komplexer wird, Informationen uns Tag für Tag überfluten und das Leben von ständiger Zeitnot geprägt ist, drohen viele Menschen an den Folgen zu zerbrechen. Permanenter Druck und Überforderung schlagen sich nieder in Symptomen wie Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit und körperlicher sowie seelischer Erschöpfung. Die Zahl der Burnout Patienten steigt stetig an.

Fit Reisen hat daher die „Stresslevel-Erhebung“ ins Leben gerufen, um valide Aussagen über das Ausmaß und die Entwicklung der Burnout-Gefährdung zu erheben. Bei der Stresslevel-Erhebung 2012 gaben 616 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 45,9 Jahren eine Einschätzung ihrer persönlichen Gefährdung ab.

Die Erhebung zeigt, dass sehr viele Menschen bereits erste Warnsignale eines Burnout wahrnehmen und die Notwendigkeit von Präventionsprogrammen steigt. In dieser Kurzfassung der Erhebung finden Sie die wichtigsten fünf Kernaussagen. Detaillierte Ergebnisse erhalten Sie auf Anfrage direkt bei Fit Reisen unter fitreisen@cc-pr.com

Über die Hälfte (62%) der Befragten hält sich für Burnout gefährdet.

Die zentrale Frage der Erhebung war die Selbsteinschätzung der Burnout-Gefährdung. Gut ein Viertel stimmte der Aussage zu und hält sich für Burnout gefährdet. Zusätzlich stimmten rund 36% der Aussage teilweise zu. Somit fühlen insgesamt 62% bereits eine Gefahr auszubrennen. Lediglich 15,9% der Teilnehmer sehen keine Gefahr an Burnout zu erkranken.

Im Alter wird man entspannter.

Dabei halten sich insbesondere Teilnehmer im Erwerbsalter für gefährdet. Ab einem Alter von 60 Jahren hingegen ändert sich die Selbsteinschätzung, was vermutlich mit dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zusammenhängt. Nur 36% der Befragten im Alter zwischen 60 und 69 Jahren gaben an, sich für gefährdet zu halten.

 

Der "gefühlte Stress" hat extrem zugenommen.

Insgesamt ist der individuell empfundene Stress extrem gestiegen. In einem immer schnelllebigeren Alltag mit ständig zunehmenden Anforderungen im Berufsleben kaum verwunderlich. Allerdings ist das Ausmaß enorm: 83% der Teilnehmer stimmten zu, sich häufiger gestresst zu fühlen als früher.

Der Arbeitsalltag ist die Hauptquelle des Stresses

Insbesondere die berufliche Belastung macht den Menschen zu schaffen. So gaben mehr als 67% an, beruflich kürzer treten zu wollen. Über die Hälfte der Teilnehmer bemerkt ein partielles Desinteresse an ihrer Arbeit. Nur 21,3% der Befragten sind von ihrer Arbeit nicht frustriert.

Die spürbaren Auswirkungen sind enorm

Jeweils mehr als 65% der Befragten gaben an, sich häufiger ausgebrannt und gereizt zu fühlen. Fast 77% stellten fest, weniger mit Freunden oder dem Partner zu unternehmen bzw. sich zurückzuziehen. Über ein typisches Anzeichen von Burnout, nämlich Schlafprobleme, klagen bereits 70% der Teilnehmer. Besonders nachdenklich stimmt die Erkenntnis, dass fast die Hälfte der Befragten (49%) angibt, häufiger ängstlich-depressiv zu sein.

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt? Prävention schützt vor Burnout!

Es ist wichtig frühzeitig erste körperliche Warnsignale zu erkennen und diesen nachhaltig entgegen zu steuern. Durch Bournout-Prävention kann das Körperbewusstsein geschärft werden, der Mensch lernt wieder in sich hinein zu hören. Vorsorgende Verhaltensweisen, wie beispielsweise das Erlernen von Entspannungstechniken, helfen dann dabei gezielt Stress abzubauen und den Symptomen eines Burnout entgegenzuwirken.

Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Stress