Marienbad als Kurort

Marienbad als Kurort

Kururlaub in der quellenreichsten Region Europas

Der Kurort

Marienbad als Kurort

Die Region Westböhmen liegt im Westen Tschechiens und zählt zu Böhmen, einem der drei Landesteile Tschechiens: Mähren, Böhmen und Tschechisch-Schlesien. Marienbad, Franzensbad, Karlsbad und St. Joachimstahl sind die bedeutendsten Kurorte Tschechiens. Marienbad genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und hatte bereits viele berühmte Künstler und Adelige wie Goethe, Mark Twain oder Sigmund Freud zu Gast.
Charakteristisch für diesen Ort sind zauberhafte Parkanlagen und romantische Kolonnaden und Pavillons. Gemütliche Kurhotels und Gastfreundschaft laden zu einem erholsamen Aufenthalt ein.
Die reine Luft und das mäßige Reizklima machen den Kurort zu einem perfekten Ziel für einen Gesundheitsurlaub. Das Naturschutzgebiet des Kaiserwaldes ist nur einen Katzensprung entfernt. Die traumhafte Landschaft mit prachtvollen Wäldern, ausgedehnten Kurparkanlagen und einer angenehmen Höhenlage, von circa 625 bis 770 Metern über dem Meeresspiegel, sorgen für eine ideale Grundlage zur Regeneration und Heilung.
Auch das Vorkommen an natürlichen Heilmitteln wie Schlamm oder Mineralquellen schafft beste Voraussetzungen.

Mineralquellen

Kneipp Kuren
Trinkkur

Die Region rund um das Böhmische Bäderdreieck gilt als die quellenreichste Region Europas und genießt weltweite Berühmtheit. Es ist ein faszinierendes Phänomen, dass so viele unterschiedliche Quellen dicht nebeneinander auf einem kleinen Gebiet sprudeln. Marienbad zeichnet sich durch 40 Heilquellen in der Stadt selbst und 100 weitere in der Umgebung aus. Die Quellen haben unterschiedliche heilende Wirkungen bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege, Atemwegserkrankungen oder Stoffwechselstörungen.

Alle in Marienbad entspringenden Heilquellen sind kalte Mineralquellen, welche eine Temperatur von 7°C bis 10°C haben. Die unterschiedlichen Bestandteile der einzelnen Quellen spiegeln sich in der Wirkungsweise wieder. Die sieben großen Quellen Marienbads stechen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften und der Erbauung in wunderschönen Pavillons, Kolonnaden und Klöstern hervor.

Ambrosiusquelle: Diese Quelle hat einen Eisengehalt von circa 40 mg pro Liter. Aus diesem Grund werden mit dem Heilwasser einige Formen der Blutarmut behandelt. Die sogenannte „Liebesquelle“ wird in drei Becken aufgenommen - in jedem gibt eine unterschiedlich starke Anreicherung an Eisen oder Mineralien - welche bestens für eine Trinkkur geeignet sind.

Ferdinandquelle: Das Wasser dieser Quelle ist sehr salzig und wird, ebenso wie die Kreuzquelle, zum Abfüllen des Tafelwassers „Excelsior“ benutzt. Aus der Ferdinandquelle wird das Glaubersalz gewonnen. Sie hat sieben Quellaustritte und ist sehr natrium-, hydrogenkarbonat- und chloridhaltig. Eingesetzt wird das Wasser ebenfalls als Trinkkur.

Karolinaquelle: Sie befindet sich im „Pavillon der Karolinaquelle“. Hierbei handelt es sich um einen eisenhaltigen, schwach mineralisierten Sauerbrunnen. Der hohe Magnesiumgehalt der Quelle wird bei der Behandlung von Nierensteinen verwendet.

Kreuzquelle: Die Sulfate im Wasser dieser Quelle wirken stuhlgangfördernd. Demnach wird das Quellwasser vor allem bei Erkrankungen des Verdauungstraktes, bei Stoffwechselerkrankungen oder bei Verdauungsstörungen genutzt.

Marienquelle: Das Wasser der namensgebenden Quelle des Ortes ist besonders kohlendioxidhaltig (99,7 % CO2-Gehalt). Die Quelle befindet sich in der Nähe des Zentralbades. Hierbei wird nicht primär Mineralwasser, sondern natürliches Heilgas,gewonnen. Dieses wird für trockene Bäder und Gasinjektionen genutzt.

Waldquelle: Der Quellenaustritt ist im „Klassizistischen Pavillon“ unter dem Trebízský-Bach. Die Waldquelle gehört zu den eisenhaltigen Sauerbrunnen und wird als Trinkkur, zur Inhalation und zum Gurgeln angewandt. Besonders gut geeignet ist sie zur Behandlung von Erkrankungen der oberen Atemwege und urologischen Erkrankungen.

Rudolfsquellen: Die Rudolfquelle entsprang einst auf den Wiesen in Auschowitz. Das Tepler Kloster verschaffte sich durch eine Bohrung Zugang zu dieser. Heute steht hier der Pavillion der Rudolfsqulele. Diese zeichnet sich durch einen hohen Kalziumgehalt aus und wirkt entzündungshemmend. Eine Linderung kann das Wasser bei Erkrankungen oder Entzündungen der Nieren und Harnwege bewirken.

Heilgas

Heilgas-Anwendungen Marienbad

Eines der Marienbader Naturheilschätze ist das natürliche CO2-Heilgas vulkanischen Ursprungs, welches in Form von Mineral- und trockenen Kohlesäurebädern oder als Gasinjektion angewandt wird. Die Marienquelle ist eine Gasaustrittsstelle mit 99,7 % natürlichem CO2. Dieses hat eine positive Wirkung auf Durchblutung und Nierenfunktion. Als Heilgasinjektion wird es zudem zur Linderung von Schmerzen und zur Beschleunigung des Heilungsprozesses genutzt.

Peloid

Peloid Schlammanwendung

Aufbereiteter Schlamm in organischer oder anorganischer Form wie Moor oder Torf gehört zu den klassischen, natürlichen Marienbader Heilmitteln. Nach der Aufbereitung des Schlamms wird dieser mit Mineralwasser vermischt und mittels Wasserdampf erhitzt. Die Anwendung erfolgt als Moorwickel mit einer Temperatur von 40°C. Mit der heilenden und entzündungshemmenden Wirkung sind Peloide ideal bei Erkrankungen des Bewegungsapparates oder bei gynäkologischen Erkrankungen.

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Weiterführende Infos

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