Hiru Villa Ayurveda Resort an der Südwestküste Sri Lankas. ©aytour.de

Wirtschaftskrise in Sri Lanka – ist Urlaub trotzdem möglich? Erfahrungsberichte vom Reiseexperten und Urlaubern

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München/Frankfurt, 04. Juli 2022. Inmitten des Indischen Ozeans lockt der Inselstaat Sri Lanka eigentlich mit weiten Sandstränden, traditionellen Ayurvedakuren und einer facettenreichen Kultur Urlauber aus aller Welt. Nach einer zweijährigen Tourismus-Unterbrechung durch Corona ist die Inselnation nun von einer schlimmen Wirtschaftskrise betroffen. Viele Urlauber fragen sich deshalb, ob eine Reise nach Sri Lanka aktuell möglich und sicher ist. „Die Menschen brauchen den Tourismus jetzt mehr denn je“ sagt Arne Birck, Reiseexperte beim Ayurveda-Reise-Spezialisten aytour (www.aytour.de), eine Marke der Fit Reisen Group.

Arne Birck hat sein Homeoffice nach Sri Lanka verlegt: Aus der Hiru Villa, ein boutiques Ayurvedaresort an Sri Lankas Westküste, berät er Reiseinteressierte zu Ayurvedakuren in Asien, Europa und Deutschland. „Ich bin selbst seit Wochen hier vor Ort und kann die Lage mehr als objektiv einschätzen. Die Berichterstattung in Deutschland ist keineswegs falsch, macht aber den Eindruck, dass das ganze Land im Ausnahmezustand ist, dem ist wirklich nicht so. Wir waren vor ein paar Tagen in Colombo am Strand Fisch essen, danach in der Karaoke-Bar ‚Sopranos‘ bis zum frühen Morgen. Von Ausschreitungen oder Demonstrationen ist nichts zu sehen.“

Arne Birck appelliert dafür, das Vertrauen in das Reiseland Sri Lanka und seine Bevölkerung nicht zu verlieren: „Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Inselstaates. Die Menschen brauchen den Tourismus jetzt mehr denn je. Wir sind täglich mit Einheimischen sowie Touristen unterwegs, besuchen Tempel sowie Sehenswürdigkeiten, organisieren Touren und vieles mehr. Ich war mit meiner Tochter, Schwiegersohn und Enkelin im Udawalawe Nationalpark und vor drei Tagen auf der Südinsel unterwegs. Das täte ich nicht, wenn es auch nur einen Hauch von Unsicherheit gäbe.“

Laut Birck gäbe es zwar diverse Einschränkungen, bei Pauschalreisen wie zum Beispiel einer zweiwöchigen Ayurvedakur oder vorab festgebuchten Rundreise betrifft dies Urlauber jedoch so gut wie gar nicht. Weiter berichtet er, dass die Unruhen, wenn überhaupt, im Regierungsviertel in der Hauptstadt Colombo stattfinden. Seit Wochen sei es aber auch dort ruhig.

Auch öffentliche Tourismusstellen in Sri Lanka senden vermehrt Nachrichten zur aktuellen Lage in ihrem Land. So soll es beispielsweise nur noch wenige friedliche Proteste geben, die Stromversorgung stabilisiert sich und der Tourismus wurde als lebenswichtige Dienstleistung eingestuft. So kann das Fremdenverkehrsamt Maßnahmen ergreifen, um beispielsweise den Treibstoff für den Tourismussektor zu priorisieren. Auch der Tourismusminister des Landes, Harin Fernando, warb vor Kurzem in Berlin um Touristen und versicherte, dass die Versorgung von Reisenden sichergestellt werde.

Arne Birck bekräftigt: „Ich verstehe die aktuelle Unsicherheit, aber alle Sorgen sind aus unserer Sicht vollkommen unbegründet. Speziell Ayurveda-Reisende sind davon schon gar nicht betroffen. Im Gegenteil: Touristen werden hier wie rohe Eier und besonders zuvorkommend behandelt.“

Den Eindruck bestätigen kann auch Dorothy L. aus Schwepnitz in Sachsen. Sie war im Mai für eine dreiwöchige Ayurvedakur in einem großen Ayurveda-Resort am Wadduwe-Beach: „Wir waren fast nur im Resort und haben von Einschränkungen oder Demonstrationen nichts mitbekommen. Ich habe Autos an Tankstellen warten sehen und manchmal war kein Tuk Tuk verfügbar. Ich habe mich aber nie unwohl gefühlt. Im Hotel war alles wie immer, nur das wenig Gäste da waren.“

Auch Renata F. aus Frankfurt am Main absolvierte von Ende Mai bis Anfang Juni eine Ayurvedakur auf Sri Lanka: „Ich war sehr zufrieden mit meinem Erholungsurlaub. Wir hatten drei Mal einen kurzen Stromausfall. Das Hotel verfügt jedoch über eine eigene Solaranlage, hat also im Notfall seine eigene Energieversorgung. Ich habe auch Ausflüge gemacht und alles war normal. Ich war schon sechs Mal dort und komme gerne wieder – die aktuelle Situation ist so schade für dieses Land.“

Die Wirtschaftskrise wirkt sich auf viele Lebensbereiche in Sri Lanka aus. Die Menschen hoffen, dass wenigstens der Tourismus nicht ganz einbricht. Dieser ist trotz hoher Energie- und Lebensmittelkosten lukrativ. Ein großer Bevölkerungsanteil arbeitet in der Branche und hat nach zwei Jahren Corona-Flaute auf bessere Zeiten gehofft. Viele Resorts sind frisch renoviert und warten nun auf Gäste.

Mehr Informationen zur aktuellen Lage auf Sri Lanka finden Interessierte auf www.fitreisen.de/sri-lanka-aktuell.

Urlaubsangeboten in Sri Lanka gibt es unter www.aytour.de/reiseziele/ayurveda-sri-lanka, www.fitreisen.de/sri-lanka, www.lotus-travel.com/sri-lanka-reisen und www.yogaescapes.de/yoga/sri-lanka.

Für Interviewanfragen steht Journalisten und Journalistinnen Arne Birck von aytour oder unsere Fit Reisen-Geschäftsführerin Claudia Wagner zur Verfügung. Anfragen richten Sie gerne an: sarah.porrmann@fitreisen.de.