Winter Staycation: Wie Urlaub zu Hause auch in der dunklen Jahreszeit Laune macht

Zum PDF >>  Zum Bildmaterial >>

Frankfurt, 10. November 2020. „Staycation“ – Urlaub zu Hause oder in der eigenen Stadt – war der Trend im Frühjahr und Sommer 2020. Wer auf Grund von Corona-Reisebeschränkungen oder knapper Urlaubskasse nicht in die Ferne schweifen konnte, der nutzte seine freie Zeit, um seine eigenen vier Wände in einen Luxus-Spa zu verwandeln oder machte sich auf, um seine Region einmal aus der Touri-Brille zu entdecken. Wenn die Sonne scheint, die Temperaturen T-Shirt-tauglich sind und nette Outdoor-Plätze zum Verweilen einladen, ist der Mix aus Bleiben und Reisen ziemlich easy – doch wie sieht es mit Spaß und Erholung zu Hause in der kalten, dunklen Jahreszeit aus? Die gute Nachricht: Staycation funktioniert auch im Herbst und Winter. Fit Reisen, führender Veranstalter für Wellness- und Gesundheitsreisen, stellt die besten Winter Staycation-Tipps vor, die mit viel Mindfulness und positiven Vibes auch im Lockdown für gute Stimmung sorgen – Voraussetzung ist, dass man der (unfreiwilligen) Urlaubsalternative eine Chance gibt und seine freie Zeit sinnvoll nutzt.

Tipp 1: Winterlichen Heimaturlaub planen

Ohne Plan keine Stimmung. Wenn es draußen kalt ist und die Ferien zu Hause nahen, ist gerade jetzt eine gute Vorbereitung sinnvoll. Am besten man macht sich eine To-Do-List mit Dingen, die in der letzten Zeit liegen geblieben sind, nun aber ganz entspannt erledigt werden können, wie zum Beispiel alte Freunde treffen: Gerade jetzt lohnt es sich gute Bekannte für ein längst überfälliges Treffen zu kontaktieren. Auch mit Abstand macht ein ausgiebiger Plausch auf dem gemütlichen Sofa Freude.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

So das neue Semester hat offiziell angefangen ☺📔✍🏼 Wie bereits das letzte Semester, wird auch dieses nur online stattfinden. Etwas,dass mir letztes Semester aufgefallen ist, ist das es beim Online-Semester noch wichtiger ist organisiert zu sein, als sowieso schon. Und ich bin leider ein sehr vergesslicher Mensch 😅 Alles was ich nicht aufschreibe, wird sehr wahrscheinlich auch wieder vergessen. Deswegen hab ich immer mehr Wege gefunden, um mich besser zu organisieren. Mein Hauptorganisationstool ist mein Bullet Journal. Ich liebe es einfach mich dort kreativ auszuleben und jeden Monat genau auf meine Bedürfnisse anzupassen. Alle meine To-do Listen, Termine und Ideen sind in diesem Buch. Dann hab ich noch einen Schreibtischkalender, in dem ich die Woche genauer plane und meine Termine immer auf einen Blick sehen kann und natürlich die gute alte To-Do-Liste 🗒️ und wenn alle Stricke reißen, habe ich auch nochmal einige Termine und Listen in meinem Handy. Für einige klingt das vielleicht etwas übertrieben, aber ohne meine Listen wäre ich echt aufgeschmissen und wenn ich ganz ehrlich bin, ist macht mir die Planung total viel Spaß (und das Abhacken von To-Do Listen) ☺ Wie organisiert ihr euch? Gibt es eine Methode, die sich da besonders bewährt hat? . . . . . . . . . . . . . . . . #organisation #organisieren #bulletjournal #kalender #planen #planung #tischkalender #stationary #schreibwaren #schreiben #kreativ #studygram #studygramgermany #onlinesemester #zoomsemester #uniköln #wintersemester #coronasemester #notizbuch

Ein Beitrag geteilt von Nina (@ninamondkind) am

Tipp 2: Südsee- oder Skandi-Feeling im Wohnzimmer

Im Sommer waren die Baumärkte voll von Menschen, die ihre Gärten oder Balkone in wahre Urlaubsoasen verwandelten. Da ab November nur noch wenig Sommerstimmung im heimischen Outdoor-Bereich herrscht, verlagert man das exotische Lebensgefühl einfach nach drinnen. Urlaubstauglich wird das Wohnzimmer mit dekorierten Muscheln und Seesternen, gerade sehr angesagt sind grüne Zimmerpflanzen, die die Wohnung in einen privaten Dschungel verwandeln. Wer es lieber nordisch mag, nutzt Schaffelle und Laternen für eine hyggelige Urlaubsatmosphäre.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

My plant throne 🌱 #plants #plantlover #plantthrone #palmtrees

Ein Beitrag geteilt von ROOM FOR PLANTS (@roomforplants_) am

Tipp 3: Private Wellnessauszeit im Home-Spa

Duftende Kerzen und eine Schaumwanne verwandeln das Bad in einen privaten Wellnesstempel. Bei einer ausgiebigen und gesunden „Me-Wellnessauszeit“ bringen selbstgemachte Gesichtsmasken, Haarkuren und Aromaöle einen echten „Body Glow“. Ein selbstgemixtes Körperpeeling aus fünf Esslöffeln kaltem Kaffeesatz und zwei Esslöffeln Olivenöl entfernt abgestorbene Hautschüppchen und regt die Durchblutung an. Für noch mehr Entspannung lässt man anstelle des Smartphones lieber lässige Chillout-Beats erklingen.

Tipp 4: Disco, Disco

Apropos Beats: Wem zu Hause vor Langerweile die Decke auf den Kopf fällt, schmeißt sich in sein bestes Partyoutfit und dreht die Musik auf. Tanzbare Pop Klassiker von Macarena bis Kiss Kiss von Tarkan dürfen auf der Playlist auf keinen Fall fehlen. Und weil keiner zuguckt, ist hemmungsloses Abgezappel angesagt. Das steigert die (Urlaubs-)Laune und sorgt gleich für ein kleines Fitness Workout.

Tipp 5: Ab in den Wald

Einfach mal raus: Im Herbst locken farbenprächtige Landschaften mit ganz viel Romantik-Flair für eine wohltuende Auszeit im Freien. Um den Kopf richtig frei zu bekommen und gleichzeitig positive Energie zu tanken eignet sich Waldbaden. Das intensive Eintauchen in den Wald, das in Japan sogar als Medizin gilt, zeigt dank buntem Laub und erdigem Moosgeruch seine Wirkung jetzt intensiver denn je. Wichtig beim Waldbaden ist viel Zeit, eine bewusste Atmung sowie der Wechsel zwischen leichten Wanderungen und Ruhepausen, um das meditative Erlebnis voll und ganz zu genießen. Diese intensive Erholungsauszeit steht einem entspannten Wellnesswochenende mit Sauna und Whirlpool in nichts nach.

Tipp 6: Private Dining einmal um die Welt

Neben Relaxen und aktiv die Umgebung entdecken, darf auch der Genuss in keinem Urlaub fehlen. Bei einer kulinarischen Weltreise „Stay-at-home“ kommen an jedem Tag landestypische Speisen der Lieblingsreisedestinationen auf die Teller. Am Montag wird mit „Pasta e Pizza“ wie in Italien gestartet, gefolgt von spanischer Paella mit Meeresfrüchten am Dienstag und Schweizer Käsefondue am Mittwoch. Ab Donnerstag geht es dann einmal über den Ozean mit ayurvedischem Dhal aus Indien, gefolgt von einem leckeren Burger wie in den USA und dem traditionellen Fischgericht Ceviche aus Peru. Wer keine Lust hat, sich diese Genuss-Exkursion selbst zu erkochen, tut gleich noch etwas Gutes und supportet lokale Restaurants, die in Zeiten des Lockdowns ihre Spezialitäten außer Haus anbieten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Indisches Dhal mit Süßkartoffeln und Hähnchen. 🤤😍 . Rezept: . Koriandersaman, Kreuzkümmelsamen, Sternanis, Pefferkörner und Kardamon trocken anrösten und anschließend Mörsern. . Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Chili und Ingwer würfeln und anbraten. Rote Linsen hinzu und mit anbraten. Alles mit Kurkuma würzen. Nun eine beliebige Currypaste und die gemahlene Gewürzmischung (1-2 EL) dazugeben. 700ml Gemüsebrühe aufgießen und bei mittlerer Hitze 20 min köcheln lassen. Süßkartoffeln kochen und das Hähnchenfleisch anbraten. Ich würze es kräftig und wende es immer in Mehl, dann wird es viel saftiger. Nach 15 min gewürfelte Süßkartoffeln dazu und alles mit Kokosmilch (200-300g) aufkochen. Gewürfelte Tomaten hinzufügen und ein paar Minuten weiter kochen. Zuletzt alles mit etwas Salz und Limettensaft abschmecken. #dhal #indien #indischesessen #indischesdhal #lieblingsküche #lecker #leckerschmecker #köstlich #schmackofatz #foodlicous #yammi #food #foodporn #foodislife #foodislove #delicous #foodlicous

Ein Beitrag geteilt von Finck (@florians_food_factory) am

Tipp 7: Bucketlist für zu Hause – ausprobieren lohnt sich

Wohl fast jeder hat eine ganz persönliche Bucketlist mit Dingen, die man unbedingt einmal ausprobieren möchte, für die im Alltag aber immer die Zeit fehlt. Egal ob Socken stricken, eine neue Sprache lernen oder sich an ein Drei-Gänge-Menü für den Weihnachtsabend trauen – jetzt ist die Zeit, das längst geplante Vorhaben in die Tat umzusetzen. Noch mehr Spaß macht es, das neue Hobby mit anderen zu teilen – zum Beispiel dreht man ein lustiges Video für seine Freunde oder man verabredet sich mit einem Companion zu einem gemütlichen Hobbyabend.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Mein Blockstreifenschal ist aus sensai mit doppeltem Faden gestrickt. #itoyarn #stricken #strickenmachtglücklich #strickenistmeinyoga

Ein Beitrag geteilt von Inka (@inka4760) am

Tipp 8: Einfach mal verrückt sein

Aus der Reihe tanzen – ein bisschen Craziness tut in aktuellen Trübsal-Zeiten gut und stärkt sogar das Immunsystem. Wie wäre es mit einem mutigen Bad im winterlich kalten Baggersee, Picknick mit Heißgetränken auf einem kahlen Acker oder sich dickeingepackt per Purzelbaum einen Abhang runterrollen und sich dabei kaputtlachen? Wer zu Hause für ein bisschen Verrücktheit sorgen möchte, schmeißt den Grill im Winter an und lädt zum perfekten Dinner im edelsten Zwirn. Für ein bisschen Farbe in grauen Wintermonaten sorgen bunte Fingernägel und eine neue Haarfarbe, an die man sich nie getraut hat, im Zweifel dank Homeoffice ja aber eh keiner sieht.

Tipp 9: Weihnachtsmarkt für zu Hause mit Glühwein und Co.

Wenn Ende November die ersten Weihnachtsmärkte öffnen, ist ein entspannter Bummel mit Glühwein, Mutzen und Co. im Urlaub noch viel schöner. Da in diesem Jahr der Budenzauber wohl nur sehr eingeschränkt möglich ist, nutzt man seine freie Zeit und sorgt zu Hause für vorweihnachtliche Stimmung. Ob Glühwein, gebrannte Mandeln oder eine leckere Bratwurst – wer ein bisschen Zeit einplant, zaubert ein paar klassische Weihnachtsmarkt-Leckereien auf den Tisch und lädt einen Freund oder eine Freundin zur Verkostung ein.

Tipp 10: Einfach mal nichts tun

Es muss nicht immer Action sein, um sinnvoll seinen winterlichen Staycation-Urlaub zu nutzen. Wer keine Lust hat, draußen oder drinnen neue Dinge auszuprobieren, der lässt es einfach bleiben, denn: Absolutes nichts tun und loslassen hilft Körper und Seele zu regenerieren. Ausschlafen ohne schlechtes Gewissen, die Lieblingsserie durchgucken oder einfach auf dem Sofa abhängen – wichtig ist intuitiv im Hier und Jetzt zu sein. Damit beim Entspannen auch wirklich keiner stört, sollte man am besten das Handy (zumindest zeitweise) ausschalten.

Weitere spannende Tipps zu Staycation finden Interessierte auf dem Fit Reisen-Blog www.fitreisen.de/blog/staycation.