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Krankenkassenzuschuss

Finanzielle Unterstützung für Ihre Gesundheit

Krankenkassenzuschuss

Kurzuschuss

Jeder Versicherte kann sich in allen Mitgliedstaaten der EU behandeln lassen. Patienten, die in einem anderen EU-Land als ihrem eigenen kuren, bekommen einen Teil der Kosten von ihrer Krankenkasse erstattet.

Vor Antritt der Kur ist ein Antrag zu stellen. Ein Anspruch auf eine ambulante Vorsorgekur haben Sie alle drei Jahre, bei medizinischer Notwendigkeit auch früher. Leistungen und Kurort können Sie im Einvernehmen mit Ihrem Arzt frei wählen. Die Kosten aller ärztlichen Behandlungen der Kur werden nach § 23 Abs. 2 SGB V von der Krankenkasse in voller Höhe, die Kosten für verwendete Heilmittel bis zu 85 % erstattet. Alle weiteren Kosten, wie für Unterkunft oder Transfer, können mit bis zu 13 Euro pro Tag bezuschusst werden.

Voraussetzung für die Bezuschussung einer Kur ist, dass die Kur medizinisch sinnvoll ist und die Ausstattung der Kureinrichtung deutschem Standard entspricht. In der Regel muss die Kur jedoch von Ihnen vorausgezahlt werden. Für die Kostenrückerstattung durch Ihre Krankenkasse benötigen Sie eine detaillierte Auflistung der Kurkosten, die Sie am Kurort erhalten. Allerdings werden nur die Kurkosten erstattet, die auch für eine gleichwertige Behandlung in Deutschland angefallen wären, der Kurort muss die medizinisch notwendigen Therapie-Möglichkeiten bieten und das medizinische Personal sollte Deutsch sprechen.

Für die Gewährung eines Kurzuschusses durch Ihre Krankenkasse sind mehrere Schritte notwendig: Als erstes sollten Sie einen Kurort auswählen, der am besten Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Gesundheitszustand entspricht. Schon vor dem Arztbesuch sollten Informationen über mögliche Kurorte, deren Indikationen und Kontraindikationen gesammelt werden. Fragen Sie außerdem vorher Ihre Krankenkasse, welche Leistungen und Kosten bei einer Auslandsbehandlung übernommen werden.

Der Hausarzt sollte Ihnen die Notwendigkeit einer Kur in einem Kurantrag schriftlich bescheinigen, entweder zur „Krankheitsvorbeugung“ oder bei bestehender chronischer Erkrankung. Das hierfür notwendige Formular erhalten Sie bei der Krankenkasse. Es nennt sich: „Anregung einer ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten gemäß § 23 Abs. 2 SGB V“ (ehemals: Offene Badekur) und muss mindestens zwei Monate vor der geplanten Reise bei der Krankenkasse eingereicht werden. Ihr Hausarzt hilft Ihnen beim Ausfüllen des Formulars. In diesem wird die gesundheitliche Beeinträchtigung als Ihr Anspruch auf eine Kurleistung aufgenommen und es werden gleichzeitig Maßnahmen zur Krankheitsverhütung empfohlen. Diese ärztliche Bescheinigung dient somit auch als Orientierung für die am Kurort durchgeführten Heilanwendungen.

Anschließend beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse Zuschüsse für eine ambulante Vorsorgemaßnahme. Nachdem die Krankenkasse Ihren Antrag genehmigt hat, wenden Sie sich an Fit Reisen, damit wir gemeinsam Ihre Kurreise nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen können. Vor der Anreise stellen Sie aktuelle Befunde, Therapiepläne und Röntgenaufnahmen zusammen. Klären Sie auch eventuelle Unverträglichkeiten von Naturheilmitteln oder Medikamenten vor Kurantritt ab!

Wenn Ihr Kurantrag abgelehnt wird, können Sie Widerspruch einlegen. Fragen Sie hierzu Ihren Hausarzt oder Ihre Krankenkasse. Wird Ihre Kur dennoch nicht von der Versicherung übernommen, können Sie die Kosten bei Ihrer nächsten Lohn- und Einkommenssteuererklärung als außergewöhnliche Belastung absetzen.

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Weiterführende Infos

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