Frauen bei der Fastenkur

Fastenkuren

Ihr gesunder Entgiftungs-Urlaub

Urlaub und Fasten verbinden

Eine Fastenkur entgiftet Ihren Körper und hat nebenbei auch noch den Effekt des Gewichtsverlusts. In einem unserer Fastenhotels werden Sie durch Fachpersonal und Ärzte betreut und verbinden die Entgiftung Ihres Körpers mit einem traumhaften Urlaub.

Warum ist Fasten heilsam für Körper & Seele?

Der Ursprung des Fastens liegt in der Religion. Im Christentum sowie im Islam gibt es eine Fastenzeit in der unter bestimmten Bedingungen die Enthaltsamkeit zum Essen ausgeübt wird. Doch mittlerweile hat sich die Praktik auch in der alternativen Medizin als Heilmethode etabliert und vom religiösen Kontext befreit. Immer mehr Menschen fasten ihrer Gesundheit zuliebe, denn eine Fastenkur wirkt nicht nur entschlackend auf den Körper, sondern reinigt ihn auch von Schadstoffen und gibt ihm verlorene Energie zurück. Als kleines Extra, nimmt man ganz nebenbei auch noch ein paar Pfunde ab. Durch den gänzlich oder fast vollständigen Verzicht auf feste Nahrung, beginnt der Körper, vorhandene Depots zu leeren und baut somit eingelagerte Kohlenhydrate, Fettreserven und Vorräte an Eiweiß aus dem Bindegewebe ab. Durch die vermehrte Flüssigkeitszufuhr wird der Körper entwässert und kann leichter Schlacken und Giftstoffe ausscheiden.

Die 3 Phasen des Fastens

Wird die Kur in einer Fastenklinik durchgeführt, wird dem Kurgast im Vorfeld ein individuell auf die Bedürfnisse angepasster Fastenplan erstellt. Hierbei wird die Dauer und Intensität des Fastens festgelegt sowie fachkundiges Personal zur Seite gestellt. Für gewöhnlich dauert eine Fastenkur 1-4 Wochen.

Eine klassische Fastenkur ist dabei in drei Phasen unterteilt:

Entlastungsphase

In der ersten Phase der Fastenkur wird die Ernährung allmählich umgestellt. Dabei wird auf jegliche Suchtmittel wie Alkohol, Nikotin, Kaffee und Süßigkeiten verzichtet und sehr viel Flüssigkeit aufgenommen. Mindestens drei bis vier Liter Wasser, Tee, Brühe oder Saft sollten dem Körper dabei zugeführt werden. Zusätzlich sollte auf stressige Situationen verzichtet werden.
Da es in diesen Tagen vermehrt zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwächegefühle, Stimmungsschwankungen, Körpergeruch oder Kälteempfinden kommen kann, wird diese Phase auch als die Schwierigste angesehen.

Entschlackungsphase

In der zweiten Phase wird nun völlig auf jegliche feste Nahrung verzichtet. Da der Körper jedoch einen Tagesbedarf an Nährstoffen hat welcher gedeckt werden sollte, ist eine hohe Flüssigkeitszufuhr mit mineralstoffhaltigen Getränken äußerst wichtig. Außerdem wird der Magen- und Darmtrakt mithilfe von Glaubersalz und Einläufen geleert. Hierbei werden nun Schlacke aus den Muskeln und zusätzliche Schadstoffe im Körper gelöst und ausgeschieden. Die anfänglichen Nebenwirkungen flachen ab und der Körper gewinnt an neuer Energie.

Fastenbrechen und Aufbauphase

In der dritten und letzten Phase, der Aufbauphase, wird der Körper langsam wieder an eine normale Ernährung herangeführt. Meist wird das Fastenbrechen mit einem Apfel oder einer Möhre zusammen mit einer Gemüsebrühe eingeleitet. Da der Organismus während der Entschlackungsphase die Produktion der Verdauung eingestellt hat, sollten leichte, fettarme Speisen auf dem Plan stehen, um Beschwerden zu vermeiden. Suchtmittel sowie zu viel Fett sollten weiterhin vermieden werden, da dies den Körper zu sehr anstrengt. Generell sollte auch der Kaurhythmus sowie die Dauer einer Mahlzeit angepasst werden, da der Körper nun immer noch langsamer arbeitet.
Sobald der Körper wieder seine normale Funktion angenommen hat, sollte auf eine ausgewogene Ernährung und Bewegung geachtet werden, sodass das Ergebnis der Fastenkur länger bestehen bleibt und der Körper weiterhin von gesundem Essen nähren kann.

Positive Beeinflussung des Fastens auf Körper und Seele

Eine Fastenkur bewirkt nicht nur eine spürbare Verbesserung für die körperliche Gesundheit, sondern auch für die mentale. Neben der Stärkung des Immunsystems und der Darmfunktion, Verlust von Gewicht und Linderung chronischer Beschwerden, wird auch die Durchblutung verbessert und das allgemeine Wohlbefinden gefördert. Aufgrund der vermehrten Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und der Reduzierung des Stresshormons Kortisol, stellt sich nach etwa drei Fastentagen ein Fastenhoch ein, welches viele Fastende als seelische Befreiung, Entspannung und innere Ruhe bezeichnen.

Übersicht der verschiedenen Fastenmethoden

Angebote an unterschiedlichen Fastenkuren gibt es viele. Herauszufinden welche die Richtige für Sie ist, um Gesundheit und Abnehmen zu verbinden, gestaltet sich jedoch etwas schwieriger. Eine kleine Übersicht hilft dabei:

•    Heilfasten nach Buchinger: Die am häufigsten angewandte Fastenmethode. Dabei werden ausschließlich Gemüsebrühe und Säfte getrunken. Zusätzlich wird die Entschlackung des Darms mittels schonender Abführhilfen gefördert.

•    Fasten nach F.X. Mayr: Die „Milch-Semmel-Diät“. Basierend auf drei Prinzipien, der Schonung, Säuberung und Schulung, wird eine langfristige Darmsanierung angestrebt.

•    Klassische Schrothkur: Sie ist durch den Wechsel von Trink- (3 Liter Wasser) und Trockentagen (max. 1 Liter Wasser) gekennzeichnet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Einsatz von feuchten Wickeln. Diese Art von Fasten ist jedoch nicht geeignet für Menschen, die schnell austrocknen.

•    Basen-Fasten: Es werden dem Körper nur basische Stoffe wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte zusätzlich zu drei Litern Wasser am Tag zugeführt.

Was ist beim Fasten zu beachten?

Vor einer Fastenkur sollte sich jeder einem Check-Up beim Arzt unterziehen, denn egal ob gesund oder krank, Fasten ist nicht für jeden geeignet

Einige Kontraindikationen werden hier aufgeführt:

-    Herz-Kreislauf-Erkrankungen
-    Essstörungen
-    Schwerwiegende Krankheitsbilder wie Tuberkulose, Hepatitis, Krebs, o.ä.
-    Psychische Störungen oder Depressionen
-    Schilddrüsenüberfunktion
-    Schwangerschaft und Stillzeit
-    Kinder und Jugendliche sollten nicht fasten

Egal für welche Art von Fastenkur Sie sich entscheiden, Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken.

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