Aktiv durch die Wüste Israels


Wer eine Klimakur am Toten Meer mit einem Aktiv-Urlaub verbinden will, der ist in der Wüste Israels genau richtig. Ja, Sie haben richtig gehört: Die trockenen Gegenden Israels haben einige Aktivhighlights zu bieten, die Sie vor oder nach Ihrer Klimakur entdecken können. Wir haben einige besondere Reisetipps für Sie zusammengestellt.

Innere Einkehr: Wandern durch die Wadis

Wandern in Israel gewinnt bei Urlaubern an Beliebtheit – dazu hat auch der populäre Jesus Trail im Norden des Landes von Nazareth nach Kapernaum beigetragen. Insgesamt über 10.000 km Wanderwege in ganz Israel sind durch ein einheitliches Wegzeichensystem gekennzeichnet. Wer individuell unterwegs sein möchte, kann zum Beispiel Etappen des 940 km langen Israel Trail erwandern, dessen südlicher Abschnitt von den Jerusalemer Vororten über Kirjat Gat und Arad durch den Negev an den Kratern Machtesch Hagadol und Machtesch Ramon vorbei und dann am Rand der Arava-Senke entlang bis nach Eilat am Roten Meer führt.

Sonnenaufgang über der Masada Festung.

Und wenn es nur ein Ausflug sein soll? Hier empfiehlt sich das Naturreservat Ein Gedi mit David-Wasserfall, Ein-Gedi-Quelle und den Resten eines chalkolithischen Tempels. Anschließend kann man sich im Ein Gedi Resort im hoteleigenen Synergy Spa oder im großen Botanischen Garten mit Blick auf das Tote Meer sowie die Moab-Berge entspannen.

Fest im Sattel: Reiten durch die Wüste

Auch auf Westernpferden lässt sich die Wüste erkunden. Länger im Sattel sitzen kann man bei Pferd und Reiter im Rahmen einer längeren Reitreise. Der Guide informiert nicht nur über Flora und Fauna, sondern durch seine guten Kontakte lernt man während der Reittouren viele Einheimische (Araber, Beduinen, Juden) kennen und bekommt einen tiefen Einblick in Geschichte und Politik. Ein Abendessen findet zum Beispiel bei einer sesshaften Beduinenfamilie statt. Übernachtung und Dinner im Beduinencamp – ein einmaliges Erlebnis!

Von Abseiling bis Ziplining

Für kürzere Ritte kommen auch Kameltouren – von einer Stunde bis zur mehrtägigen Safari – infrage. Woanders heißt es Abseiling, Canyoning, Rappelling oder Caving, in Israel auch Snapling: das Abseilen von Felswänden oder in Höhlen. Besonders beliebt dafür ist der Mount Sodom am Südrand des Toten Meeres mit seinen Salzhöhlen. Touren sind zum Beispiel über Ashdot Adventure Trips buchbar. Zum Klettern und Abseilen zu empfehlen sind auch der Naturpark Ein Fara am Wadi Kelt, das Wadi Temarim 20 Kilometer nördlich des Toten Meeres sowie Machtesch Ramon in der Negev-Wüste. Auch für völlig Kletterunerfahrene kommt Ziplining infrage: An Seilrutschen saust man zum Beispiel im Deer Land (Eretz HaAyalim) in Gush Etzion südlich von Jerusalem durch die Luft. Und wer seine Kräfte komplett schonen möchte, der bucht eine Jeep-Tour durch die Wüste.

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