Clean Eating: 8 Tipps für den perfekten Einstieg


Ernährung ist eine der Grundsäulen, wenn es darum geht, unseren Lebensstil so gesund und kraftschöpfend wie möglich zu gestalten. Vielleicht entdecken wir auf der Suche nach unserem persönlichen Gesundheitsstil genau deshalb immer wieder neue Ernährungsstile. Ein neuer Stern am Ernährungstrendhimmel ist das Clean Eating – wie Ihr mit „sauberem Essen“ zu einem besseren Körpergefühl gelangt, erfahrt Ihr hier.

Mutter Amerika

In den USA ist die Ernährungsvariante bereits seit einigen Jahren bekannt, so langsam integriert sich der Name auch bei uns. Tosca Reno, Ernährungsberaterin und ehemalige Bodybuilderin, gilt als Begründerin des Clean Eating Trends. Hinter dem hippen englischen Begriff versteckt sich ein gesunder Lebensstil, der vor allem das Zusammenspiel von Körper und Nahrung in den Fokus rückt und für mehr Wohlbefinden sorgen möchte. Das Prinzip erinnert an die gesunde und vollwertige Ernährung, hat durch den neumodernen, englischen Begriff aber eine ganz andere Reichweite.

Neuer Name, neues Image

Die Clean Eating Industrie boomt. Auf Instagram kreisen zahlreiche Clean Eating Rezepte, täglich entstehen neue Blogartikel rund um’s Thema und auch Workshops zu der Ernährungsstrategie sind gefragter denn je. Clean Eating scheint ein Ernährungsformat zu sein, mit dem sich viele Menschen identifizieren können und wollen. Doch woran liegt das?

Das A und O

Die durch Reno begründete Ernährungsart verbannt sämtliche Fertiggerichte und sämtliches Fast-Food vom Speiseplan. Stattdessen stehen gesundes Obst und Gemüse auf der Einkaufsliste. Da dies bevorzugt saisonal und wenn möglich auch regional eingekauft wird, tut man gleichzeitig etwas für die Umwelt. Ein positiver Nebeneffekt, den viele Clean Eating hoch anrechnen. Zudem gesellt sich die industriekritische Position, die automatisch dadurch eingenommen wird, dass man nicht mehr unstrukturiert durch den Supermarktdschungel irrt. Clean Eating lädt förmlich zum Kaufen beim Tante Emma Laden um die Ecke ein. Hier sieht man direkt, welche Produkte aktuell Saison haben und hält im besten Fall noch ein nettes Gespräch mit der Verkäuferin/dem Verkäufer.

Richtlinien des Clean Eating Trends

Wie jeder Ernährungstrend hat auch die Clean Eating Variante einige Richtlinien, deren Beachtung zu einem besseren Wohlbefinden führen soll.

  1. Frühstücken: Was in vielen Diäten weggelassen wird, um bereits früh morgens wertvolle Kalorien zu sparen, wird beim Clean Eating als unverzichtbar betrachtet. Besonders in der Frühe brauche unser Körper ausreichend Energie, um gestärkt in den Tag zu starten. Perfekt eignen sich dafür natürlich leckere Oat-Meals, also Haferflocken, die bereits am Abend zuvor in Milch oder Wasser eingeweicht wurden und am Morgen lediglich mit frischen Früchten, Kernen und Nüssen garniert werden.
  2. Auf den Körper hören: Oft essen wir einfach nur aus Gewohnheit. Clean Eating appelliert daran, wieder auf seinen eigenen Körper zu hören, damit sich das natürliche Sättigungsgefühl einstellen kann und nicht überhört wird.
  3. Zusatzstoffe? Nein, danke: Wer sich im Supermarkt einmal mit der Verpackungsbeschreibung auseinandergesetzt hat, weiß, wie viele Zusatzstoffe sich in Frischkäse, Müsliriegeln und Co. verbergen. Mit Clean Eating schiebst Du diesen Zusatzstoffen einen Riegel vor und lernst, auch ohne künstliche Zusätze genussvoll durch den Tag zu kommen.
  4. Aber bitte mit Wasser: Die meisten von uns trinken viel zu wenig. Wie fast jede Kur empfiehlt auch Clean Eating den Aufnahme von 2-3 Litern Wasser täglich. Probiert das nur eine Woche durchzuhalten. Ihr werdet merken, wie Ihr Euch allein durch das Wassertrinken besser fühlen werdet.
  5. Adé geliebter Zucker: Dieser Punkt tut den meisten besonders weh. Denn Einfachzucker und sein Freund Mehrfachzucker treiben sich in den wildesten Lebensmitteln rum. Besonders gemein sind die unterschiedlichen Namen, unter denen das Diabetes und Übergewicht hervorrufende Mittel bekannt ist. Entwarnung: Wenn Ihr die einmal drauf habt, könnt Ihr im Supermarkt getrost dem Zucker entfliehen.
  6. Fette, ja, aber die guten: Gegen Fett ist nichts einzuwenden, allerdings versucht das Clean Eating Prinzip sich ausschließlich auf die „gesunden“ Fette zu reduzieren. Avocados, Nüsse, Fisch und Leinsamenöl sind in Eurer Küche also weiterhin willkommene Gäste.
  7. Eiweiß + Kohlenhydrat = Bodylove: Clean Eating sagt ja zu Eiweißen und Kohlenhydraten – allerdings in der richtigen Zusammenstellung. Kombiniert Ihr beides, könnt Ihr dem fiesen Heißhunger vorbeugen.
  8. Saisonal kochen: Was oben schon anklang, ist einer der wichtigsten Punkte der Clean Eating Ernährungsstrategie. Saisonal heißt gleichzeitig oft auch regional und unterstützt somit zusätzlich die örtliche Landwirtschaft – so tut Ihr nicht nur etwas für Euren Körper, sondern auch etwas für Euer Gewissen und die Umwelt.

Natürlich klingt das jetzt erst einmal nach einer großen Umstellung. Dennoch glauben wir, dass einige Punkte leicht umsetzbar sind und sogar Spaß machen! Wir wünschen Euch in jedem Fall viel Spaß bei der neuen Selbstverwirklichung mit Clean Eating!

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