Ayurveda Kur

Original Ayurvedakur Panchakarma

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Original Ayurvedakur "Panchakarma"

Ayurveda Zubehör

„Panchakarma“ ist die Bezeichnung für eine spezielle ayurvedische Reinigungskur („Fünffache Reinigung“), die den Körper von schädlichen Ablagerungen befreit und das Gleichgewicht der Doshas wieder herstellt.

Anwendungsbereiche für eine Original Ayurvedakur auf Panchakarma-Basis können sein: Rheuma, Herz- und Kreislauferkrankungen, chronische Kopfschmerzen, Angstzustände und Schlafstörungen, Stress, Burnout, chronischer Infekt der Bronchien und Nasennebenhöhlen, Stoffwechselstörungen, erhöhte Blutfette, Altersdiabetes, Allergien, Nachbehandlung schwerer Operationen und nach einer Chemotherapie, Tinnitus, Bluthochdruck.

Um ein ideales Behandlungsergebnis zu erzielen, empfehlen wir Ihnen für eine Panchakarma-Therapie mindestens zwei, idealerweise drei Wochen einzuplanen.

Diagnose

Ayurveda Diagnose

Nach Ihrer Ankunft im Hotel oder Resort erfolgt zunächst eine intensive Untersuchung durch einen Ayurveda-Arzt, bei der dieser verschiedene Verfahren wie beispielsweise die Pulsdiagnose anwendet. Der Ayurveda-Arzt kann über den Puls genau feststellen, in welchem Zustand sich Ihre Doshas befinden und wo ein Ungleichgewicht besteht.

Zudem wird er durch ein Gespräch sowie durch die Begutachtung Ihrer äußeren Merkmale wie Haut, Haare, Fingernägel und Augen Ihr Konstitutionstyp bestimmen und auf dieser Grundlage einen individuellen, genau auf Sie abgestimmten Behandlungsplan erstellen. Seine Aufgabe ist es, aus der Fülle von möglichen Anwendungen der Panchakarma-Therapie die für Sie passenden auszuwählen und die Therapie im Verlauf der Kur stetig zu kontrollieren und anzugleichen.

Anwendungen

Die Panchakarma- Therapie unterteilt sich in drei Hauptphasen:

Puvakarma – Vorbereitende Maßnahmen

Ayurveda Stirnölguss

In der ersten, vorbereitenden Phase werden die Doshas und die damit verbundenen Stoffwechselschlacken (Ama) im Gewebe aktiviert. Dies geschieht zunächst mit Hilfe ayurvedischer Heilpflanzen und Gewürze (Agni Diepana-Pachana). Zudem werden ölige Substanzen genutzt, die innerlich und äußerlich verabreicht werden. Bei der inneren Anwendung nehmen Sie morgens gereinigtes und teilweise mediziniertes Butterfett, sogenanntes Ghee, ein. Das Ghee dringt in die Zellen ein und löst dort die gestörten Doshas heraus. Bei der äußerlichen Anwendung werden Sie mit wohltuenden Ölen massiert. Durch die Ölmassagen werden im Gewebe eingelagerte Gifte ausgeschieden.

Zu den wichtigsten Massagen gehören die Ganzkörper-Synchronmassage (Abhyanga), die Ganzkörper-Peelingmassage mit einer Mischung aus Gersten- und Kichererbsenmehl (Udvartana) und die trockene Ganzkörper-Synchronmassage mit Rohseidenhandschuhen (Garshana). Neben diesen Massageformen gehören zu den vorbereitenden Maßnahmen außerdem eine Reihe von Ölanwendungen wie der Shirodhara-Öl-Stirnguss (Snehana). Am Ende der ersten Phase werden die durch die Ölanwendungen gelösten Schlackenstoffe mit Hilfe von stark schweißtreibenden Maßnahmen wie Kräuterdampfbehandlungen aus dem Gewebe geschwemmt und in den Magen-Darm-Bereich befördert (Swedana).

Panchakarma – Fünffache Reinigung

Mit Hilfe der wirkungsvollen Reinigungstechniken des Panchakarma werden anschließend alle aus den Gewebezellen gelösten überschüssigen Doshas als Giftstoffe ausgeleitet. Hierzu können fünf verschiedene Methoden angewandt werden:
Vamana – therapeutisches Erbrechen
Virechana – Abführtherapie
Vasti – Darmeinlauf
Nasya – Nasen- und Stirnhöhlenbehandlung
Raktamokshana – Blutreinigungstherapie

Es muss dazu gesagt werden, dass Elemente wie das therapeutische Erbrechen oder die Blutreinigungstherapie, insbesondere bei westlichen Patienten, eher nicht oder nur selten angewandt werden. Die Reinigung wird in den meisten Fällen durch Abführen (Virechana) oder als Einlauf (Vasti) durchgeführt.

Paschatkarma – Nachbehandlung

Die Wirkung einer Panchakarma-Therapie entfaltet sich vor allem in der Phase der Regeneration danach. Mit den Maßnahmen des Paschatkarma werden Körper und Geist nach der intensiven Behandlung mit bestimmten Pflanzenrezepturen, leichten Ölmassagen und auf den Konstitutionstyp ausgerichteter Aufbaukost gestärkt. Auch Rasayana, die wohltuenden Anwendungen der ayurvedischen Verjüngungskur, sowie Yoga und Meditation spielen in der Nachbehandlung eine wichtige Rolle.

Ernährung

Ayurvedische Küche

Einen äußerst wichtigen Stellenwert beim Ausgleich der Doshas im Rahmen einer Panchakarma-Therapie nimmt die Ernährung ein. Ayurveda schreibt der Verdauungskraft (Agni) eine wichtige therapeutische Bedeutung zu. Sie wird als „Lebensflamme“ verstanden, die Nahrung in körpereigene Energie- und Strukturbausteine verwandelt. „Agni“ wird sogar mehr Bedeutung zugesprochen als der Art der zu verdauenden Nahrung. Diese sollte vor allem ausgewogen sein und dem individuellen Konstitutionstyp entsprechen.

Ausgewogen im ayurvedischen Sinne bedeutet, alle Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb (bzw. zusammenziehend)) einzubeziehen. Ihr Therapeut wird im Rahmen einer Original Ayurvedakur in diesem Sinne einen speziell auf Ihren Konstitutionstyp ausgerichteten Ernährungsplan erstellen.

 

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